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Airbus akzeptiert Verzögerung bei Startbahn-Verlängerung

Der Flugzeughersteller Airbus akzeptiert eine weitere Verzögerung bei der Verlängerung der Startbahn am Werk in Hamburg-Finkenwerder. Das teilten Bürgermeister Ole von Beust (CDU) und der Chef von Airbus Deutschland, Gerhard Puttfarcken, am Donnerstag in der Hansestadt mit.

dpa-afx HAMBURG. Der Flugzeughersteller Airbus akzeptiert eine weitere Verzögerung bei der Verlängerung der Startbahn am Werk in Hamburg-Finkenwerder. Das teilten Bürgermeister Ole von Beust (CDU) und der Chef von Airbus Deutschland, Gerhard Puttfarcken, am Donnerstag in der Hansestadt mit. Das Unternehmen treffe bis zu einer Planungssicherheit keine negative Entscheidung zum Auslieferungszentrum in Hamburg, sagte Beust. Der Bürgermeister zeigte sich überzeugt, das Projekt bis Mitte 2007 zu realisieren. Dazu würden alle Möglichkeiten einschließlich eines neuen Enteignungsverfahren ausgeschöpft.

Dem Hamburger Senat fehlen für die Verlängerung der Start- und Landebahn um 589 Meter noch drei Grundstücke, darunter eines der Kirchengemeinde in Neuenfelde. Eine erste Enteignung scheiterte vor Gericht. Beust kritisierte die Weigerung des Kirchenvorstands in Neuenfelde, weitere Gespräche mit dem Senat zu führen. Die längere Piste ist nach Airbus-Angaben notwendig, um die Frachtversion des neuen Großflugzeugs A380 ausliefern zu können. Insgesamt hängen von dem Vorhaben bis zu 4 000 neue Arbeitsplätze in der Region ab.

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