Airbus-Jet wird planmäßig 2006 in Dienst gestellt
EADS: A400M-Produktion möglicherweise gefährdet

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS sieht die Produktion des Militärtransportflugzeuges Airbus A400M gefährdet, falls die Bundesregierung nur 46 Machinen abnehmen sollte.

dpa-afx PARIS. Das sagten die EADS-Chefs Rainer Hertrich und Philippe Camus der Tageszeitung "Les Echos" (Freitagsausgabe). Die Hardthöhe hatte ursprünglich einen Bedarf von 73 Maschinen angemeldet. Das Projekt soll den Angaben zufolge auch ohne eine Order der italienischen Regierung fortgeführt werden.

Die Manager sagten, sie hätten alles in ihrer Macht stehende getan, um die deutsche Bestellung zu unterstützen. EADS habe umfangreiche Rabatte und Sonderkonzessionen angeboten, die eine Bezahlung bei Lieferung ermöglicht hätten.

Hertrich und Camus rechnen im nächsten Jahr mit der Auslieferung von insgesamt 300 Airbus-Flugzeugen, 100 weniger als vor den Terroranschlägen des 11. September erwartet. Im Jahr 2001 werde sich die Produktion auf insgesamt 320 Maschinen belaufen. Falls nötig, könne die Rate allerdings auf 270 Stück gesenkt werden, um Arbeitsplätze zu sichern und Standort-Schießungen zu vermeiden.

Die Manager bekräftigten weiter, das die Anschläge vom 11. September keine Auswirkungen auf Investitionen in das A380 Super Jumbo-Projekt haben werde. Der Jet werde planmäßig 2006 in Dienst gestellt, um von einer in der Branche erwarteten mittelfristigen Marktbelebung profitieren zu können.

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