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Airbus will nicht über Absturzursache spekulieren

Der Flugzeughersteller Airbus hat auch am Dienstag jede Stellungnahme zu möglichen Ursachen des Flugzeug- Absturzes in New York mit mindestens 265 Toten abgelehnt.

dpa TOULOUSE/WASHINGTON. "Wir müssen das Ergebnis der Untersuchung abwarten und wollen nicht über die Unfall-Ursache spekulieren", sagte ein Sprecher des Unternehmens am Morgen in Toulouse.

Am Tag nach dem Absturz der Airbus-Maschine der Fluggesellschaft American Airlines konzentrierten sich in New York die Experten auf die Suche nach der genauen Ursache der Katastrophe. Die Ermittler begannen mit der Auswertung des Flugdaten- und Stimmenrekorders der Maschine. Wie der Nachrichtensender CNN berichtete, gehen sie nicht von einem Terroranschlag aus. Vielmehr wird eine mögliche "Triebwerks-Katastrophe" vermutet. Nach Angaben von Augenzeugenberichten hatte sich ein Triebwerk kurz vor dem Absturz von der Maschine gelöst.

Der Airbus-Sprecher bestätigte zwei frühere Abstürze von Flugzeugen des gleichen Typs A300-600, die aber nicht durch größere Triebwerks-Ausfälle verursacht worden waren. Am 26.4.1994 starben in Nagoya (Japan) 264 Menschen, als eine taiwanesische Maschine bei der Landung mit einer Tragfläche die Rollbahn berührte und in Flammen aufging. Am 16.2.1998 raste auf Taiwan beim misslungenen Landeversuch in Taipeh ein Airbus der China Airlines in eine Häuserzeile (203 Tote).

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