Airtours-Tochter reagiert auf Branchenflaute
FTI Touristik baut Stellen ab

dpa MÜNCHEN. Der Reisekonzern FTI Touristik hat angesichts der Branchenflaute in den vergangenen Wochen Arbeitsplätze abgebaut. Es habe eine Reihe von betriebsbedingten Kündigungen gegeben, sagte heute eine Sprecherin der FTI Touristik GmbH (München). Medienberichte über 350 gestrichene Stellen seien aber weit übertrieben. FTI gehört seit kurzem ganz zum weltweit zweitgrößten Reiseveranstalter Airtours.

FTI werde in seinem Sommerprogramm 2001 das Angebot reduzieren, sagte die Sprecherin. Derzeit habe die gesamte Branche unter Überkapazitäten zu leiden. FTI hatte in der Vergangenheit sein Programm deutlich ausgeweitet und den Umsatz stark gesteigert, dabei aber rote Zahlen eingefahren. Die Integration in den Airtours - Konzern laufe derzeit planmäßig, sagte die Sprecherin. Die Briten ließen ihren Tochtergesellschaften aber traditionell eine große Eigenständigkeit. Wenn es aber Synergien gebe, sollten diese auch genutzt werden.

Airtours hielt bereits bisher knapp 36 % der Anteile an FTI. Für 78,8 Mill. DM (40,3 Mill. Euro) kaufte der Konzern im Juli die restlichen Anteile. Ursprünglich wollte Airtours erst 2002 die Mehrheit übernehmen. Angesichts der FTI-Verluste wurde das deutsche Unternehmen aber schneller in die Gruppe integriert.

Die 1981 gegründete Frosch Touristik mit derzeit weltweit rund 4 000 Mitarbeitern kam 1999 auf einen Anteil von mehr als sechs Prozent am Umsatz im deutschen Reisemarkt. Mit knapp zwei Mill. Gästen und 2,1 Mrd. DM Umsatz ist FTI der fünftgrößte deutsche Veranstalter.

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