Akquisition und Neuanlauf belasten das Ergebnis
Gewinneinbruch bei Sachsenring

Der Automobiltechnik-Zulieferer hat in den ersten neuen Monaten bei steigendem Umsatz weniger verdient. Mit weiteren Kostenreduzierungsmaßnahmen soll der Konsolidierungskurs fortgesetzt werden.

vwd ZWICKAU. Die Sachsenring Automobiltechnik AG, Zwickau, hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen 9,6-prozentigen Rückgang des Ergebnisses vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBDIT) auf 24,6 Mill. Euro verzeichnet. Wie das Unternehmen am Dienstag ad hoc mitteilte, erhöhte sich die Konzernleistung um 37 % auf 233,3 (169,6) Mill. Euro. Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich den Angaben zufolge auf 20,5 (27,1) Mill. Euro. Als Grund für diese Entwicklung wurden geringere Einnahmen aus öffentlichen Zuschüssen und Zulagen genannt.

Zum dritten Quartal 2000 fiel der Jahresüberschuss (EAT) auf 2,5 (9,9) Mill. Euro, während sich der sonstige betriebliche Aufwand im Konzern auf 29,3 (20,2) Mill. Euro erhöhte. Den Angaben zufolge sind darin noch Rückstellungen von 1,8 Mill. Euro enthalten, die im 4. Quartal 2000 aufgelöst werden. Zudem seien die erheblichen Investitionen des Geschäftsbereiches "Electronics" nicht wie geplant über einen aktivierten Kauf, sondern über Asset-Leasing finanziert worden, hieß es zur Begründung.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug im dritten Quartal 2000 auf 8,5 Mill. Euro, während das Finanzergebnis mit minus 4,9 Mill. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unverändert blieb. Der Umsatz wurde den Angaben zufolge um 37 % auf 224,1 (163,5) Mill. Euro gesteigert. Die Abschreibungen stiegen in Folge der starken Investitionstätigkeit auf 16,1 (12,7) Mill. Euro. Der abweichende Ertrag werde zum Anlass genommen, mit weiteren Kostenreduzierungsmaßnahmen den bereits eingeschlagenen Konsolidierungskurs des Unternehmens fortzusetzen, erklärte das Unternehmen.



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