Akquisitions-Programm in 2002
RMC - Schließen im zweiten Halbjahr zwölf deutsche Zementwerke

Der britische Baumaterial-Hersteller RMC wird nach eigenen Angaben in der zweiten Jahreshälfte zwölf Zementwerke in Deutschland schließen, um die Kosten der verlustbringenden deutschen Tochter zu reduzieren.

Reuters LONDON. Der Unternehmenschef Stuart Walker wollte sich am Mittwoch nicht dazu äußern, wieviel Arbeitsplätze durch die geplanten Schließungen möglicherweise abgebaut werden. Derzeit beschäftigt RMC in Deutschland rund 4 500 Mitarbeiter. Bereits im ersten Halbjahr hatte das Unternehmen den Angaben zufolge 30 Werke in Deutschland geschlossen.

Darüber hinaus äußerte sich Walker zuversichtlich, dass sich die größte europäische Bauindustrie erholen werde. "Ich hoffe das wird noch bis zum Ende des Jahres 2002 geschehen. Wir könnten wieder damit beginnen, in Deutschland ein Wachstum zu sehen", sagte Walker.

Der Baumaterial-Hersteller will nach Angaben von Walker in der zweiten Jahreshälfte 2002 ein Akquisitions-Programm starten. Einzelne Transaktionen könnten ein Volumen zwischen 50 bis 100 Mill. Pfund haben, sagte Walker. Zudem wollte RMC seine Präsenz in den USA ausbauen, hieß es.

Der Baumaterial-Hersteller hatte zudem mitgeteilt, im ersten Halbjahr einen Vorsteuergewinn inklusive Sonderposten von 85,4 Mill. Pfund nach 83,2 Mill. Pfund im Jahr zuvor ausgewiesen zu haben. Auf Grund der globalen konjunkturellen Abschwächung gebe es jedoch "eine gewisse Unsicherheit über die Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte", hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens.

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