Akquisitionspläne in den USA
Allianz startet mit 34,875 $ an der New Yorker Börse

dpa-afx NEW YORK .Der größte deutsche Versicherungskonzern Allianz AG ist am Freitag an der New York Stock Exchange mit 34,875 $ gestartet. Das Listing an der wichtigsten Börse der Welt sei ein wichtiger Bestandteil der Unternehmens-Strategie, sagte Vorstandschef Henning Schulte-Noelle in einem Fernsehinterview. Die Allianz wolle ein mehr und mehr global ausgerichtetes Unternehmen werden. Deswegen müsse man einfach auch am amerikanischen Markt präsent sein.

"Mit dem Börsengang erweitert die Allianz-Gruppe ihre Flexibilität bei der Finanzierung künftiger Akquisitionen", betonte der Vorstandschef. Marktbeobachter rechnen mit weiteren milliardenschweren Firmenzukäufen des Versicherungskonzerns in den USA. Durch das Listing verschafft sich die Allianz eine attraktive Akquisitionswährung und muss Übernahmen in den USA nicht mehr bar bezahlen.

Die Allianz AG ist der erste deutsche Finanzdienstleister, der die Zulassung für die New Yorker Börse erhalten hat. Nach monatelangen Verhandlungen gab die US-Börsenaufsicht in dieser Woche die Genehmigung zum Listing. Auch die Deutsche Bank bemüht sich seit längerem um den Start an der New Yorker Börse.

Gehandelt werden an der New Yorker Börse nicht die Allianz-Aktien, sondern so genannte American Depositary Shares (ADS). Diese Hinterlegungsscheine für Aktien garantieren dem Anleger gegenüber der ausgebenden Bank einen Anspruch auf den Bezug der Aktien. Die Banken hinterlegen die auf dem jeweiligen Heimatmarkt gekauften Aktien in einem Depot und emittieren die ADS-Zertifikate.

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