Akteintausch vorgesehen
Fresenius will Wittgensteiner Kliniken AG übernehmen

Der Medizinprodukte-Konzern möchte nach eigenen Angaben zu einem der bedeutendsten Krankenhausträger in Deutschland werden.

Reuters BAD HOMBURG. Der Medizinprodukte-Konzern Fresenius AG will die Wittgensteiner Kliniken AG übernehmen und damit nach eigenen Angaben zu einem bedeutenden Krankenhausträger in Deutschland werden. Den Aktionären der nicht börsennotierten Wittgensteiner soll ein Aktientausch angeboten werden, der das Eigenkapital der Wittgensteiner mit 122,7 Mill. Euro bewerte, teilte Fresenius am Dienstag mit. Eine entsprechende Vereinbarung mit der Wittgensteiner sei bereits unterzeichnet worden. Die geplante Übernahme sei zudem der Ausgangspunkt einer langfristigen Strategie der Fresenius, den Konzernbereich ProServe zu einem der großen internationalen Krankenhausträger-Organisationen zu entwickeln.

Wittgensteiner sei ein bundesweiter Krankenhausträger, der zudem Beteiligungen an Kliniken in der Tschechischen Republik und Finnland halte, hieß es weiter. Die Wittgensteiner Kliniken AG beschäftige 4600 Mitarbeiter und habe zuletzt rund 220 Mill. Euro umgesetzt.

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