Aktie bricht ein
Epcos enttäuscht die Analysten

Nach den düsteren Aussichten beim Münchner Epcos-Konzern revidieren die Analysten reihenweise die Prognosen. Der Aktienmarkt straft die Titel ebenfalls ab.

jk/vwd/rtr FRANKFURT/M./DÜSSELDORF. Die Titel von Epcos brachen am Freitag zeitweise um über 18 % ein. Das Unternehmen musste nach einem Umsatzrückgang seine Prognosen für das laufende Jahr nach unter revidieren.

Nach Ansicht von Oliver Wojahn, Analyst bei der Berenberg Bank, hat das Ausmaß der negativen Epcos-Zahlen überrascht. "Die Aussagen zum vierten Quartal sind eine Enttäuschung", sagte Wojahn. Aber auch die Zahlen zum dritten Quartal lägen unterhalb der Erwartungen. Wojahn will seine eigene Prognose deshalb nach unten revidieren.

Michael Bahlmann von MM Warburg bezeichnete die Quartalszahlen als "wirklich verheerend". Auch der Ausblick sei düster gewesen. MM Warburg prüfe nun, ob das Kursziel von derzeit 27 Euro gesenkt werden müsse.

Goldman Sachs stuft Epcos zurück

Auch die Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktien des Münchener Epcos-Konzerns auf "Market Perform" von "Outperform" gesenkt. Analyst Gunnar Miller begründete die Herabstufung mit der rückläufigen Nachfrage nach passiven Bauelementen und der schwachen Branchenverfassung.

Wichtigste Ursache für die negative Entwicklung sind dem Unternehmen zufolge der starke Preisverfall, Währungsverluste von sieben Millionen bis acht Millionen Euro und höhere Kosten aus Produktionsverlagerungen sowie aus Vorleistungen für Zukunftsprojekte in Telekommunikation und Automobilelektronik. Vor allem in Deutschland sei die Nachfrage eingebrochen.

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