Aktie bricht vorbörslich ein
Worldcom-Buchführung wird ab 1999 geprüft

Der Skandal um falsche Buchungen zieht weitere Kreise: Nun müssen auch die Bücher aus früheren Jahren untersucht werden.

rtr NEW YORK. Der angeschlagene US-Telekommunikationskonzern Worldcom wird eigenen Angaben zufolge auch die Buchführung der Jahre 1999 bis 2001 einer internen Prüfung unterziehen. Es gebe Fragen zu substanziellen Veränderungen in den Rücklagekonten, teilte der Konzern am Montag in einem eidesstattlich versicherten Bericht an die US-Börsenaufsicht SEC zur Finanzlage des Unternehmens mit. Trotz der Überprüfung der Bilanzen gebe es aber bislang keine Schlussfolgerungen über die Einträge in den betreffenden Konten. Vorbörslich brach der Aktienkurs der Worldcom ein.

Anfang vergangener hatte Worldcom mit dem Eingeständnis falsch gebuchter Einnahmen in Milliardenhöhe und damit seit Anfang 2001 überhöht ausgewiesener Gewinne weltweit die Finanzmärkte in Aufruhr versetzt. Über das elektronische Handelssystem Instinet wurden Worldcom-Aktien am Montag zu sieben US-Cent verkauft, nachdem der zuvor letzte Nasdaq-Kurs am vergangenen Dienstag bei 0,83 Dollar gelegen hatte.

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