Aktie des Softwareriesen legt zu
Microsoft erwartet steigende PC-Nachfrage

Microsoft-Finanzchef John Connors hat die Umsatz- und Gewinnprognose des Software-Konzerns für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt und erneut eine Belebung des PC-Marktes nach der Einführung des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows XP im Oktober vorausgesagt.

Reuters BOSTON. Connors sagte am Mittwoch auf einer Technologiekonferenz in Boston, die Erwartungen des Unternehmens blieben wie sie im Juli bei der Vorlage des Ergebnisses für das vierte Quartal 2000/2001 gemacht worden seien.

"Wir hatten (damals) vorausgesagt, dass wir im Geschäftsjahr 2001/2002 einen Umsatz zwischen 28,8 Mrd. $ und 29,6 Mrd. $, sowie einen Anstieg des operativen Gewinns um acht Prozent verzeichnen werden", sagte Connors. Diese Prognose basiere auf der Annahme, dass die PC-Auslieferungen im gesamten Geschäftsjahr im mittleren Bereich einstellig steigen würden.

Das am 30. September zu Ende gehende erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres werde wie erwartet schwächer als das Vorjahresquartal ausfallen, sagte Connors. Analysten hatten in einer Umfrage von Thomson Financial/First Call für das erste Quartal 2001/2002 einen Rückgang des Gewinns je Aktie auf 40 Cents von 46 Cents vorausgesagt.

"Im zweiten Quartal (2001/2002) erwarten wir einen leichten Anstieg der PC-Auslieferung angesichts der Markteinführung von Windows XP am 25. Oktober", sagte Connors. Die zweite Hälfte des Geschäftsjahres werde dann etwas besser sein als das erste Halbjahr 2000/2001, fügte er hinzu.

Mit XP ersetzt Microsoft endgültig alle Windows-Versionen, die in ihrem Kern noch das alte MS-DOS aus den Anfangsjahren der PCs in sich tragen. Dies soll den Anwendern unter anderem mehr Systemsicherheit und-stabilität bringen.

Die Microsoft-Aktie schloss am Mittwoch an der Wall Street um 2,92 % fester auf 57,74 $.

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