Aktie fällt nachbörslich
Intel will Web-Dienstleistungen einstellen

Der Chiphersteller wird künftig keine Internet-Server mehr betreiben. Die Einstellung des Angebots werden zu einer Sonderbelastung führen, hieß es.

rtr SANTA CLARA. Der weltgrößte Chiphersteller Intel will sein Angebot für den Betrieb von Internet-Servern einstellen und erwartet daraus vor Steuern eine Sonderbelastung von rund 100 Mill. Dollar. Der Dienst Intel Online Service (IOS) werde aktuelle Kunden noch ein Jahr bedienen und dann abgeschaltet, teilte Intel am Dienstag nach Börsenschluss mit. Die Sonderbelastung sei noch nicht in der Anfang Juni aktualisierten Geschäftsprognose für das laufende Quartal enthalten gewesen.

Intel-Aktien fielen im nachbörslichen Instinet-Handel auf 21,20 Dollar, nachdem sie bereits an der Nasdaq 2,4 % auf 22,02 Dollar verloren hatten.

Mit einer deutlich nach unten revidierten Umsatzprognose hatte Intel vor gut zwei Wochen die Märkte überrascht und weltweit einen Kurseinbruch bei Technologiewerten ausgelöst. Intel erzielt rund 80 % seines Umsatzes mit dem Verkauf von Mikroprozessoren und verwandten Komponenten, die in Computern und Servern eingebaut werden.

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