Aktie fällt nachbörslich
US-Börsenaufsicht überprüft IBM

Die US-Börsenaufsicht SEC untersucht nach Angaben des weltgrößten Computerherstellers IBM, wie das Unternehmen in den Jahren 2000 und 2001 bestimmte Umsätze verbucht hat.

HB/dpa/rtr Reuters SAN FRANCISCO. IBM habe von der Aufsichtsbehörde eine Notiz über eine formelle, nicht-öffentliche Untersuchung erhalten. Eine formelle SEC - Untersuchung ist schwerwiegender als eine informelle, die relativ leicht wieder geschlossen werden kann. Das Unternehmen glaubt, dass die SEC-Untersuchung aus einer separaten Untersuchung eines Kunden der IBM-Sparte für Einzelhandelsgeschäfts-Lösungen herrührt.

IBM sei in diesem Geschäftsfeld die weltweite Nummer eins für elektronische Kassen und andere Endverkaufs-Systeme, berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag in seiner Onlineausgabe. IBM hat nach Branchenschätzungen im vergangenen Jahr damit 600 Millionen Dollar (510 Mio Euro) umgesetzt oder weniger als ein Prozent seines Gesamtumsatzes.

Die SEC-Untersuchung des weltgrößten Technologieunternehmens hat in der Wall Street für Nervosität gesorgt. Die IBM-Aktien fielen nachbörslich um 2,73 Dollar auf 84,60 Dollar.

Die SEC habe IBM informiert, dass es sich um eine Untersuchung zur Feststellung von Fakten handele. Die Behörde habe noch keine Schlüsse gezogen. IBM habe voll mit der SEC kooperiert und werde dies auch weiterhin tun, betonte die Gesellschaft.

Seine Geschäfts- und Bilanzpolitik stehe im Einklang mit allen anwendbaren Vorschriften, versicherte der Computerriese. IBM sei der Einhaltung höchster Standards in seiner Finanzberichterstattung verpflichtet./p>

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