Aktie fiel elf Prozent
Insolvenzverfahren über Rösch Medizintechnik eröffnet

Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg hat am Samstag das Insolvenzverfahren über die Rösch Medizintechnik AG eröffnet.

Reuters BERLIN. Der Geschäftsbetrieb von Rösch werde jedoch zumindest bis zum rechtsgültigen Abschluss eines Vertrages mit möglichen Käufern des Anlagevermögens weitergeführt, teilte der Berliner Hersteller von nadellosen Spritzsystemen am Montag mit. Die Zulassung der Rösch-Aktien zum Neuen Markt werde beendet. Die Notiz am Geregelten Markt bleibe davon aber unberührt. Der Medizintechnikspezialist hatte nach erfolglosen Verhandlungen mit verschiedenen Finanz- und strategischen Investoren Anfang Januar wegen Zahlungsunfähigkeit Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Die Rösch-Aktie fiel am Montagnachmittag um über elf Prozent auf 0,47 Euro.

Rösch hatte zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 2001/02 (31. Juli) noch liquide Mittel in Höhe von 1,9 Millionen Euro ausgewiesen bei einem Jahresfehlbetrag im Konzern von 18,75 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2001/2002 auf 3,157 Millionen Euro.

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