Aktie fiel nachbörslich über 6%
Intel streicht nach Gewinnwarnung 5000 Stellen

Intel kann im ersten Quartal seine Gewinnerwartungen nicht erfüllen. Der weltgrößte Chiphersteller veröffentlichte am Donnerstag nach Handelsschluss eine Ertragswarnung für das erste Quartal.

NEW YORK. Der Umsatz fällt voraussichtlich um 25 Prozent geringer aus als im Vormonat und werde im ersten Quartal etwa 6,5 Milliarden Dollar betragen, nach 8,7 Milliarden Dollar im vierten Quartal 2000, hieß es gestern nach dem Ende des Börsenhandels in New York. Analysten hatten den Umsatz mit 7,4 Milliarden Dollar prognostiziert.

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Die Gewinnmargen schrumpfen auf 51 Prozent anstatt der erwarteten 58 Prozent. Intel hatte im Januar nur mit einem 15-prozentigen Rückgang gerechnet. Zudem baut das Unternehmen in den nächsten neun Monaten 5000 Jobs ab. Schon im dritten Quartal in Folge kann Intel seine Prognosen nicht einhalten. Doch bislang hat sich die Nachfrage nach den Produkten noch nicht erholt.

Intel führte die schlechteren Geschäfte auf die allgemeine Konjunkturabschwächung zurück. Der Nachfrageknick bei Personalcomputern sei jetzt auch auf Netzwerktechnik und Servern spürbar. Für das Quartal bis Ende März erwartet der Konzern jetzt nur noch einen Gewinn von 6,52 Mrd. Dollar nach 8,7 Mrd. im letzten Quartal des vergangenen Jahres. Die Wirtschaftslage sei noch zu unsicher, um die weitere Entwicklung abschätzen zu können, sagte Intel-Finanzvorstand Andy Bryant.

Der Kurs der Intel-Aktie fiel im nachbörslichen Handel auf 31-1/4 Dollar von 33-1/4 Dollar beim Börsenschluss. Während der Sitzung hatten Intel noch 0,95 Prozent zugelegt.

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