Aktie gestiegen
Palm verharrt in der Verlustzone

Der führende Taschen-PC-Hersteller Palm hat für das erste Quartal 2002 (31. August 2001) einen Nettoverlust von 32,4 Mill. $ (35,20 Mio Euro) am Donnerstagabend (Ortszeit) im kaliforischen Santa Clara bekannt gegeben. Die Aktie des Handheld-Pioniers stieg auf 2,30 $ (2,50 ?), nachdem sie vor dem Report um 36 Cents auf 2,15 $ (2,34 ?) gefallen war.

dpa SANTA CLARA. "Umsatz und Marge entsprechen unseren Erwartungen", sagte Palm-Chef Carl Yankowski. Die Kosten für das operative Geschäft habe das Unternehmen als Reaktion auf die wirtschaftliche Situation um ein Viertel senken können.

Der Umsatz im ersten Quartal betrug nach Angaben des Unternehmens 214,3 Mill. $ (232,83 Mill. €), 47 % weniger als die erzielten 401 Mill. (435,68 Mill. €) im ersten Quartal des Vorjahres. Im Vergleich zum vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres mit einem Umsatz von 165,3 Mill. $ (179,60 Mill. €) entspricht dies einer Steigerung von 30 %. Analysten hatten im Schnitt mit Erlösen in Höhe von 206,06 Mill. $ (223,88 Mill. €) gerechnet.

Die Kunden entschieden sich mehr als vermutet für die günstigen Einsteigermodelle, was sich in geringeren Umsatzzahlen niederschlage, sagte Finanz-Chefin Judy Bruner. Anders als noch vor rund drei Monaten erwartet, werde Palm auch im zweiten Quartal möglicherweise noch nicht die Gewinnzone erreichen. Palm habe sich erfolgreich gegen die wachsende Konkurrenz behaupten können und die Marktführerschaft behauptet, sagte Yankowski. Neben der von den Palm-Gründern aus der Taufe gehobenen Firma Handspring hatte das Unternehmen in diesem Jahr vor allem die Konkurrenz des Computer-Herstellers Compaq zu spüren bekommen, der mit dem Taschen-PC "iPac" zur Aufholjagd gestartet war.

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