Aktie gibt leicht nach
Viva setzt auf neue Shows

Nach der Rückkehr in die Gewinnzone peilt der Kölner Musiksender Viva Media für 2003 mit neuen TV-Shows weitere Zuwächse an.

Reuters KÖLN. Angesichts voller Auftragsbücher bei der TV-Produktion und Verbesserungen im Auslandsgeschäft werde im laufenden Jahr mit einem leichten Umsatzplus und einer Verbesserung des operativen Ergebnisses gerechnet, teilte der Konzern vor Börsenbeginn am Mittwoch mit. Konkrete Prognosen könne er derzeit wegen der unsicheren Konjunkturentwicklung nicht nennen, sagte Konzernchef Dieter Gorny in einem Gespräch mit Reuters. Das ohnehin schwache Werbeumfeld werde durch den Krieg im Irak zusätzlich belastet. Gorny kündigte zahlreiche neue TV-Formate und Shows an, die das Geschäft beleben sollen. Ein Highlight diesen Jahres sei das zehnjährige Jubiläum des Senders im Dezember.

2002 erreichte Viva unter anderem dank eines Veräußerungserlöses wieder die Gewinnzone und übertraf seine Ergebnis- und Umsatzprognosen. Der Konzern erzielte den Angaben zufolge einen Überschuss von knapp einer Million Euro nach einem Verlust von 28,8 Mill. ? im Jahr zuvor. Das operative Ergebnis (Ebitda) stieg auf 30 (minus 13,5) Mill. ?. Darin enthalten sei ein Veräußerungserlös in Höhe von 30,0 Mill. für den 49-prozentigen Anteil an der Viva Plus Fernsehen GmbH an den US-Medienkonzern AOL Time Warner. Zudem hätten Verbesserungen im operativen Geschäft und die erstmalige Konsolidierung der TV-Produktionsgesellschaft Brainpool zu dem Gewinn beigetragen, hieß es weiter. Der Konzernumsatz stieg leicht auf 113,0 (112,8) Mill. ?, wie es weiter hieß. 9,4 (5,7) Prozent davon entfielen auf das Ausland. Die Zahl der Mitarbeiter wurde im Zuge von Restrukturierungen auf 580 (770) Beschäftigte reduziert. Viva hatte im Juli einen Umsatz von 109 Mill. ? und ein Ebit von 15 Mill. ? prognostiziert.

Die im SDax notierte Aktie gab im frühen Handel um 3,5 % auf 4,96 ? nach.

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