Aktie herabgestuft
Hypo-Vereinsbank erneut unter Druck

Die Aktien der Hypo-Vereinsbank brechen am Freitagvormittag ein. Frankfurter Aktienhändler führen dies vor allem auf die Abstufungen durch Investmentbanken und Kreditratingagenturen zurück.

vwd FRANKFURT. Bis 11:25 Uhr verbilligt sich die Aktie des Münchener Finanzinstitutes um 7,5 Prozent auf 12,90 Euro. In Folge der enttäuschenden Drittquartalszahlen haben die beiden Ratingagenturen Standard & Poor's und Fitch ihre Bewertungen der Bonität am Vormittag gesenkt. Aber auch die US-Investmentbank Lehman Brothers senkte die Einstufung für die Aktie auf "Underweight". Das Kursziel wurde auf 14 Euro reduziert.

Auch die Analysten der Deutschen Bank haben ihre Bewertung zurückgenommen. Jetzt lautet die Einstufung "Sell" nach zuvor "Hold". Der operative Verlust von 684 Mio Euro im dritten Quartal habe die Prognosen verfehlt, heißt es zur Begründung. Die geplante Umstrukturierung des Immobiliengeschäfts und die neuen Maßnahmen zur Kostensenkung reichten nicht aus, um in die Gewinnzone zurückzukehren oder die Kapitalquoten auf ein annehmbares Niveau zu steigern, meinen die Analysten.

Charttechnisch könnten die Aktien der Hypo-Vereinsbank weiter in Richtung 12,00 Euro fallen. Nach Ansicht von technischen Analysten sind jetzt bei 12,50 Euro und 11,90 Euro die nächsten Unterstützungen zu erkennen.

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