Aktie im Blick
Goldman Sachs: Erholung bei Chrysler bereits eingepreist

Für die Analysten von Goldman Sachs sind die Anzeichen einer Erholung der Chrysler Group bereits in den Aktienkurs der Daimler-Chrysler AG eingepreist.

dpa-AFX LONDON. Der Markt sei bereits seit einiger Zeit davon überzeugt, dass Chrysler saniert werden könne, hieß es in einer am Montag in London vorgelegten Studie. Auf dem derzeitigen Kursniveau gebe es deshalb nur wenig Aufwärtspotenzial. Ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie im laufenden Geschäftsjahr hob die Investmentbank um 60 % auf 0,74 Euro an. Die Anlageempfehlung "Market Performer" wurde bestätigt.

Demnach erwarten die Experten, dass sich die Aktie bei einer Schwankungsbreite von zehn Prozent im Gleichklang mit dem Index bewegen wird. Der Chrysler-Verlust von 148 Mill. Euro im zweiten Quartal sei zwar eine dramatische Verbesserung nach einem Minus von 1,4 Mrd.. Euro im vorangegangenen Quartal, spiegele aber nicht notwendigerweise die Entwicklung des laufenden Geschäfts wider.

Die Erholung sei vor allem über Stückzahlen zu erklären. Erstmals seit dem zweiten Quartal 2000 sei Chrysler wieder über die Zahl von 800.000 ausgelieferten Fahrzeugen gekommen. Für das dritte Quartal sei aber mit einem um ein Viertel niedrigeren Wert zu rechnen, was die Rückkehr in die Verlustzone zur Folge haben werde. "Wir glauben nicht, dass es vor dem nächsten Jahr möglich sein wird, ein klares Bild der Geschäftsentwicklung zu bekommen", schrieben die Experten.

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