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Aktie IM Fokus 2: Merck stürzt von Mdax-Spitze ins Minus

(dpa-AFX) Frankfurt - Die Zahlen für das zweite Quartal haben die Aktie der Merck Kgaa < MRK.ETR > am Dienstag in Bewegung versetzt: Nach frühen Gewinnen bis hoch zur Mdax-Spitze < Mdax.ETR > sackte das Papier am Mittag ins Minus. Bis 12.20 Uhr rutschten Merck um 1,31 Prozent auf 44,59 Euro. Der Mdax stieg gleichzeitig um 0,56 Prozent auf 4.926,34 Punkte. Die Pharma- und Spezialchemiegruppe hatte den Überschuss im zweiten Quartal deutlich gesteigert und die Prognose für 2004 angehoben.

(dpa-AFX) Frankfurt - Die Zahlen für das zweite Quartal haben die Aktie der Merck Kgaa < MRK.ETR > am Dienstag in Bewegung versetzt: Nach frühen Gewinnen bis hoch zur Mdax-Spitze < Mdax.ETR > sackte das Papier am Mittag ins Minus. Bis 12.20 Uhr rutschten Merck um 1,31 Prozent auf 44,59 Euro. Der Mdax stieg gleichzeitig um 0,56 Prozent auf 4.926,34 Punkte. Die Pharma- und Spezialchemiegruppe hatte den Überschuss im zweiten Quartal deutlich gesteigert und die Prognose für 2004 angehoben.

"Das liegt an den wahnsinnig hohen Erwartungen, die an das Unternehmen gestellt werden", sagte ein Analyst angesichts des Kursrutsches. Der Höhepunkt der Gewinnentwicklung sei überschritten, die Zahlen könnten kaum noch getoppt worden. Zudem sei der Ausblick für den Pharma-Bereich weiterhin schlecht. "Es wird auf der Telefonkonferenz schon genauer hinterfragt werden, was das Unternehmen gegen diesen Einbruch zu tun gedenkt", sagte er.

Alexander Groschke von der Landesbank Rheinland-Pfalz sah eine mögliche Ursache des Kursumschwungs in der Länge des Unternehmensberichts. "Der Text ist fast 30 Seiten lang - vielleicht haben sich die Investoren zunächst die netten Sachen rausgesucht, und dann hat das Grübeln begonnen", sagte er. Im Prinzip seien die Ergebnisse wie erwartet ausgefallen.

Zudem verwies er darauf, dass der US-amerikanische Partner für das Medikament Erbitux, Imclone < Imcl.NAS > < IMS.FSE > , am Vortag ein Minus am Markt verzeichnet hatte. In den USA sei wegen der Kosten auch eine Diskussion über den Sinn der Therapieform aufgekommen, sagte Groschke weiter.

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