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Aktie IM Fokus: BMW-Titel profitiert von Panke-Aussagen zum GesamtjahresabsatzDPA-Datum: 2004-07-16 10:37:41

(dpa-AFX) Frankfurt - Die Aktie des bayerischen Autobauers BMW < BMW.ETR > hat am Freitagmorgen von der Ankündigung des BMW-Chefs Helmut Panke profitiert, im zweiten Halbjahr den Absatz deutlich steigern zu wollen. Während das Börsenbarometer DAX < DAX.ETR > um 0,50 Prozent auf 3.866,79 Punkte anzog, verteuerte sich die BMW-Aktie um 0,68 Prozent auf 35,74 Euro.

(dpa-AFX) Frankfurt - Die Aktie des bayerischen Autobauers BMW < BMW.ETR > hat am Freitagmorgen von der Ankündigung des BMW-Chefs Helmut Panke profitiert, im zweiten Halbjahr den Absatz deutlich steigern zu wollen. Während das Börsenbarometer DAX < DAX.ETR > um 0,50 Prozent auf 3.866,79 Punkte anzog, verteuerte sich die BMW-Aktie um 0,68 Prozent auf 35,74 Euro.

"Die Äußerungen wurden vom Markt gut aufgenommen und die Aktie hat schon einen kleinen Sprung nach oben gemacht", sagte ein Münchener Aktienhändler mit Blick auf den Intraday-Chart. In den letzten Tagen habe sich das Papier nach Aussage des Händlers besser als der DAX entwickelt. Die Kursreaktion sollten aber nicht überbewertet werden, sagte ein Frankfurter Händlerkollege, da die Umsätze derzeit im frühen Handel gering blieben. Am Nachmittag stünden die vielbeachteten US-Verbraucherpreise und die Verbraucherstimmung der Uni Michigan an. Davor hielten sich die Anleger erfahrungsgemäß eher zurück.

Nach einem guten ersten Halbjahr will BMW den Absatz im Gesamtjahr deutlich steigern. Der Absatz solle in der Gruppe in diesem Jahr im hohen einstelligen Prozentbereich steigen, hatte BMW-Chef Helmut Panke am Donnerstagabend in München gesagt. Damit gab er erstmals eine Absatzprognose für das Gesamtunternehmen ab. Bisher war lediglich von einem Wachstum der Kernmarke BMW im hohen einstelligen Prozentbereich die Rede.

Zugleich bekräftigte Panke das Ziel, bei Umsatz und Gewinn 2004 neue Bestwerte zu erreichen. Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr sollen am 3. August veröffentlicht werden. Auch der Start ins zweite Halbjahr ist laut Panke gut gelungen. "Der Juli ist sehr gut gelaufen. Wir werden diesen Schwung auch im zweiten Halbjahr fortsetzen." Der Konzern sei dabei sehr optimistisch.

Unterstützend habe sich auch die Aussage über die Kostenstruktur bei BMW im Vergleich zu Mercedes-Benz < DCX.ETR > ausgewirkt, erklärten Händler. Nach einer Untersuchung des Automobilwissenschaftlers Ferdinand Dudenhöffer steht Mercedes-Benz deutlich schlechter da als der wichtigste Konkurrent BMW. Pro Fahrzeug produziere Mercedes-Benz etwa 500 Euro teurer als BMW, sagte der Wissenschaftler von der Fachhochschule Gelsenkirchen. Mercedes müsste, um die gleiche Profitabilität wie BMW zu erzielen, je Fahrzeug 3.046 Euro erzielen, kommt aber nur auf 2.569 Euro.

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