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Aktie IM Fokus: Daimlerchrysler schwächster DAX-Autowert - 'Streik belastet'DPA-Datum: 2004-07-15 10:59:11

(dpa-AFX) Frankfurt - Daimlerchrysler-Aktien < DCX.ETR > haben am Donnerstag im Vergleich zu denanderen beiden DAX-Autowerten etwas stärker nachgegeben und im Einklang mit dem Markt verloren. Die Aktien des deutsch-amerikanischen Autobauers fielen bis 10.50 Uhr um 0,49 Prozent auf 36,21 Euro. VW < VOW.ETR > gaben um 0,12 Prozent auf 32,56 Euro nach und BMW < BMW.ETR > legten um 0,62 Prozent auf 35,80 Euro zu. Der DAX < DAX.ETR > verlor zugleich 0,56 Prozent auf 3.877,14 Punkte.

(dpa-AFX) Frankfurt - Daimlerchrysler-Aktien < DCX.ETR > haben am Donnerstag im Vergleich zu denanderen beiden DAX-Autowerten etwas stärker nachgegeben und im Einklang mit dem Markt verloren. Die Aktien des deutsch-amerikanischen Autobauers fielen bis 10.50 Uhr um 0,49 Prozent auf 36,21 Euro. VW < VOW.ETR > gaben um 0,12 Prozent auf 32,56 Euro nach und BMW < BMW.ETR > legten um 0,62 Prozent auf 35,80 Euro zu. Der DAX < DAX.ETR > verlor zugleich 0,56 Prozent auf 3.877,14 Punkte.

"Der Streik bei Daimlerchrysler belastet die Aktie schon etwas", sagte Analyst Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler. "Schließlich wird er den Konzern Geld kosten - und die Kampfhaltung der Gewerkschaft ist schärfer geworden." Allerdings schränkte er ein, dass es seit dem Vorstoß von Siemens < SIE.ETR > für die 40-Stunden-Woche inzwischen für die Gewerkschaften schwerer geworden sei, sich durchzusetzen.

Dass die Aktie trotz der Streiks nicht stärker als der Marktdurchschnitt verliert, begründete Analyst Robert Pottmann von M.M. Warburg wie folgt: "Der Markt geht meiner Ansicht nach davon aus, dass es Lösungen geben wird, die weitgehend im Sinne des Unternehmens sein werden. Der Bruttostundenverdienst in Baden-Württemberg ist im Bundesdurchschnitt am höchsten. Feiertage gibt es dort mehr als in den meisten anderen Bundesländern."

Beide Analysten nehmen die Aussage des Autoherstellers, notfalls die Produktion der neuen C-Klasse nach Bremen oder Südafrika zu verlagern "sehr ernst". Pottmann: "Der Preisdruck ist vorhanden, daher muss Daimlerchrysler Kostenmanagement betreiben."

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