AKTIE IM FOKUS
Henkel-Nachrichten werden negativ bewertet

Die Aktien des Chemiekonzerns Henkel haben sich im frühen Frankfurter Handel am Montag leichter präsentiert. Der Düsseldorfer Konzern kündigte am Morgen an, im Jahr 2001 durch Restrukturierungsaufwendungen von "The Clorox Company" einen um rund 35 Mill. Euro rückläufigen Jahresüberschuss zu erwirtschaften (2000: 505 Mill. Euro).

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien des Chemiekonzerns Henkel haben sich im frühen Frankfurter Handel am Montag leichter präsentiert. Der Düsseldorfer Konzern kündigte am Morgen an, im Jahr 2001 durch Restrukturierungsaufwendungen von "The Clorox Company" einen um rund 35 Mill. Euro rückläufigen Jahresüberschuss zu erwirtschaften (2000: 505 Mill. Euro). Henkel hält 26,6 % an Clorox. Auch der von Clorox angekündigte Ergebnisrückgang im laufenden Geschäft werde Auswirkungen auf das Ergebnis von Henkel haben. Zudem werde sich durch die Abwertung der türkischen Lira das betriebliche Ergebnis EBIT um mindestens 10 Mill. Euro verringern.

Der Analyst Andreas Theisen von der WGZ Bank bewertete die Nachrichten des Waschmittelherstellers negativ. Andererseits sprächen einige fundamentale Aspekte für das Unternehmen: So würden rund 80 % der Umsätze in Europa getätigt, so dass die konjunkturelle Krise in den USA Henkel nicht hart treffen werde. Nasser Panju, Analyst von Hauck & Aufhäuser, bewertete die Neuigkeiten ebenfalls als schlecht. Die Papiere büßten bis 10.25 Uhr 0,24 % ihres Wertes auf 71,11 Euro ein. Zeitgleich legte das Frankfurter Börsenbarometer Dax 0,50 % auf 5 762,92 Zähler zu.

Siehe auch: WGZ-Bank hält Henkel auf "Outperformer"

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