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AKTIE IM FOKUS: Postbank-Kurs rutscht am Grauen Markt unter Bookbuildingspanne

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Notierung der Deutschen Postbank am so genanntenGrauen Markt hat am Mittwoch das untere Ende der Bookbuildingspanneunterschritten. Nach Berechnungen der Düsseldorfer Wertpapierhandelsbank Lang &Schwarz wurde der Titel am frühen Nachmittag bei 30,70 Euro gehandelt und damitklar unter der Bookbuildingspanne zwischen 31,50 und 36,50 Euro. DieKonzernmutter Deutsche Post und die Konsortialbanken wollen abertrotzdem bis zum geplanten Börsengang am 21. Juni an Preisspanne undEmissionsvolumen festhalten.

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Notierung der Deutschen Postbank am so genanntenGrauen Markt hat am Mittwoch das untere Ende der Bookbuildingspanneunterschritten. Nach Berechnungen der Düsseldorfer Wertpapierhandelsbank Lang &Schwarz wurde der Titel am frühen Nachmittag bei 30,70 Euro gehandelt und damitklar unter der Bookbuildingspanne zwischen 31,50 und 36,50 Euro. DieKonzernmutter Deutsche Post und die Konsortialbanken wollen abertrotzdem bis zum geplanten Börsengang am 21. Juni an Preisspanne undEmissionsvolumen festhalten.

"Eigentlich müsste die Post die Preisspanne nach unten revidieren", sagteHändler Raed Mustafa von der Baden Bank. -Württembergischen "Man hört von allenSeiten, dass die Aktie zu teuer ist." Eine Senkung der Preisspanne sei aberwenig wahrscheinlich: "Jetzt noch runter zu gehen, wäre unglaubwürdig."

Möglicherweise gebe es aber eine Abnahmeverpflichtung der Deutschen Bank,sagte Mustafa. Schließlich habe die Konsortialführerin im Vorfeld selbstInteresse an der Postbank angemeldet. "Vielleicht ist die Post auch gar nicht sosehr am breiten Markt interessiert", sagte Mustafa.

"Ich denke, man wird versuchen, in dieser Spanne zu bleiben", sagte auch einAnalyst von M.M. Warburg. Er hält das untere Ende der Preisspanne bei steigendemMarktumfeld für angemessen. Er sei "vorsichtig optimistisch", das die Post dieAktien platzieren kann. "Eventuell springt auch noch der eine oder andereinstitutionelle Anleger auf." Das verstärkte Werben der Postbank an privatenInvestoren nannte er "verständlich. Nach den Kapriolen der vergangenen Wochenmuss man alle Register ziehen."

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