Aktie im Fokus:
US-Investoren lassen Ericsson-Papier endgültig abstürzen

dpa-AFX STOCKHOLM. Die Vorzugsaktien des schwedischen Mobilfunkkonzerns LM Ericsson AB sind am Freitag nach einem kurzen Höhenflug am Morgen im Nachmittagshandel abgestürzt. Bis 14.00 Uhr verlor die Aktie 3,92 Prozent auf 49 Schwedische Kronen. In den ersten Handelsminuten waren sie nach der Bekanntgabe der Zahlen für das zweite Quartal um rund fünf Prozent auf mehr als 53 schwedische Kronen gestiegen. Der schwedische Aktienindex "Stockholmsborsen All-Share" fiel gleichzeitig um 1,60 Prozent auf 230,29 Zähler.

Nach der ersten Euphorie über die im Rahmen der Erwartungen liegenden Zahlen kehrte bei den Börsianern in Europa Ernüchterung in Bezug auf Ericsson ein, und die Aktie musste ihre Gewinne peu á peu wieder abgeben. Bei den US-Investoren scheinen die Zahlen und vor allem der mangelnde Ausblick auf die zukünftige Geschäftsentwicklung nicht gut angekommen sein: "Es sieht so aus, als ob die Amerikaner die Zahlen schlechter bewerten als die Europäer", sagte ein Händler in London.

Außerdem gebe es Gerüchte über Probleme bei der Kooperation mit Flextronic International, die seit Januar die Handys für Ericsson herstellen.

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