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Aktie IM Fokus: Volkswagen nach 'Spiegel'-Bericht vorbörslich unter DruckDPA-Datum: 2004-07-12 08:55:08

(dpa-AFX) Frankfurt - Mit einem deutlichen Kursrutsch wird die Volkswagen-Aktie < VOW.ETR > am Montag voraussichtlich auf einen Medienbericht über eine drohende Warnung vor sinkenden Gewinnen reagieren. Händler verwiesen auf einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Hier hieß es, das Ziel, im laufenden Jahr ebenso wie im Vorjahr ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen von 2,5 Milliarden Euro zu erreichen, sei nicht länger zu erreichen.

(dpa-AFX) Frankfurt - Mit einem deutlichen Kursrutsch wird die Volkswagen-Aktie < VOW.ETR > am Montag voraussichtlich auf einen Medienbericht über eine drohende Warnung vor sinkenden Gewinnen reagieren. Händler verwiesen auf einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Hier hieß es, das Ziel, im laufenden Jahr ebenso wie im Vorjahr ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen von 2,5 Milliarden Euro zu erreichen, sei nicht länger zu erreichen.

Die Indikation des Titels lag rund 20 Minuten vor Börsenstart bei 32,70 Euro. Bei Lang & Schwarz wurde die Aktie vorbörslich in einer Spanne zwischen 32,40 und 32,70 Euro gehandelt. Am Freitag war der Titel bei 33,22 Euro aus dem Handel gegangen.

Die Meldung über die Krisenstimmung bei Volkswagen reihe sich "in eine Serie von negativen Schlagzeilen ein", sagte ein Händler aus Frankfurt. "Die Absatzzahlen kommen nicht richtig in Schwung und speziell Deutschland lahmt; insofern wundern die Kommentare nicht sonderlich und es dürfte VW schwer fallen, die geplanten Ziele einzuhalten. Möglicherweise wird es auch ein schwaches zweites Quartal geben. Jedenfalls bleibt die Aktie weiter unter Druck."

Ein weiterer Händler wies auf die schlechte charttechnische Entwicklung des Papiers hin: "Der Chart sieht sehr bescheiden aus. Sollte der Kurs unter 33 Euro fallen, dürfte es deutlich abwärts gehen".

Zu den Vermutungen über eine mögliche Gewinnwarnung wollte VW-Sprecher Große-Leege nicht Stellung nehmen. Er betonte, zwar seien auch bei VW die Zulassungszahlen im ersten Halbjahr um 1,1 Prozent zurückgegangen, damit stehe der Konzern aber immer noch besser dar als der Branchendurchschnitt. Insgesamt wurden von Januar bis Ende Juni in Deutschland 1,3 Prozent weniger Autos in den Verkehr gebracht als im Vorjahreszeitraum.

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