Aktie im Fokus
Zocker werfen Kinowelt-Aktien auf den Markt

Die Aktien des Münchener Medienunternehmens Kinowelt AG sind am Freitag nach der Wiederaufnahme des Handels eingebrochen. Gegen 12.00 Uhr war der Titel für zwei Stunden ausgesetzt worden. Zuvor hatte Kinowelt bekannt gegeben, dass die betreuende Bank ABN Amro Insolvenzantrag über das Vermögen der Kinowelt gestellt habe.

dpa-afx FRANKFURT/MÜNCHEN. Bis zu ihrem Ausschluss vom Handel um 12.00 Uhr hatten Kinowelt 2,13 Prozent auf 0,46 Euro verloren. Der Vergleichsindex Nemax All Share-Index hatte gleichzeitig um 1,78 Prozent auf 1195,43 Zähler zugelegt.

Nach der Wiederaufnahme des Handels gegen 14.00 Uhr verloren Kinowelt dann weitere rund 17 Prozentpunkte (minus 19,38 Prozent) auf 0,38 Euro. "Es gab wohl doch noch Hoffnung am Markt, dass die Insolvenz in letzter Minute doch noch abgewendet werden könnte. Die sind jetzt endgültig zerschlagen", begründete ein Händler der Dresdener Bank die starken Kursverluste. Zwar sei die Aktie auch vor dem Insolvenzantrag schon nicht mehr viel wert gewesen, aber "nach so einer Nachricht" sei dennoch "immer Platz nach unten".

"Das Spiel ist vorbei", kommentierte ein anderer Händler die "strammen Verluste". Nun zögen sich auch die "Zocker" aus dem Wert zurück. "Die wissen, bei Kinowelt gibt es nichts mehr zu holen", sagte er.

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