Aktie im Plus
Pro Sieben Sat 1 sichert sich Paramount-Filmrechte

Die Münchener Sendergruppe Pro Sieben Sat 1 hat sich die Free-TV-Ausstrahlungsrechte für die Spielfilme der Jahre 2002 bis 2005 von Paramount Pictures gesichert. In Branchenkreisen hieß es am Dienstag, das Geschäft mit dem US-Studio, das zum Medienkonzern Viacom gehört, habe ein Volumen "im unteren dreistelligen Millionen-Bereich".

Reuters MÜNCHEN. Ein Sprecher von Pro Sieben Sat 1 wollte diese Zahl auf Anfrage nicht kommentieren. "Das Paramount-Paket komplettiert in den nächsten Jahren unsere Versorgung mit hochwertigen Hollywood-Produktionen", erklärte Konzernchef Urs Rohner in München. "Mit dem Vertrag bauen wir unsere Position als führender Anbieter von Spielfilmen und Serien aus Hollywood im deutschen Fernsehen weiter aus." Die Senderfamilie hat nach eigenen Angaben mittlerweile mit fast allen Hollywood-Studios langfristige Verträge geschlossen - erst vor einem Monat war ein ähnliches Geschäft mit Sony Pictures vereinbart worden.

In einem nahezu unveränderten Marktumfeld notierte die im MDax gelistete Pro Sieben Sat 1-Aktie mit 8,75 Euro um 6,1 Prozent im Plus. "Mit dem Filmdeal verbindet sich die Hoffnung, dass das Programm attraktiver wird und die Marktanteile steigen", sagte ein Analyst in einer ersten Reaktion. Allerdings hatte das Papier bereits vor der Bekanntgabe des Pakets deutlich im Plus gelegen. In dem mit Paramount geschlossenen Geschäft sind unter anderem Filme wie der für 2004 geplante dritte Teil von "Mission: Impossible" enthalten. Auch die jüngste Star Trek-Folge "Nemesis" sowie "Spurwechsel" mit Ben Affleck und Samuel L. Jackson sind Teil des Programm-Pakets.

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