Aktie im Plus
QSC sieht sich auf gutem Weg

Der alternative DSL-Anbieter QSC hat am Dienstag seine Zahlen für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2001 vorgelegt. Ergebnis: Es wurde ein Umsatz von 5,3 Millionen Euro erzielt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte die QSC nur 0,1 Millionen Euro Umsatz erzielt.

no KÖLN. Der Vorsteuerverlust habe sich zwar auf 27,5 (Vorjahresquartal 11,7) Millionen Euro erhöht, der Wert liege aber deutlich unterhalb der Markterwartungen, sagte der QSC-Vorstandsvorsitzende Bernd Schlobohm im Gespräch mit Handelsblatt.com. Die Liquidität wurde mit 250,6 Millionen Euro beziffert.

Insgesamt verkaufte QSC bis zum 31. März 2001 10 425 DSL-Leitungen, so Schlobohm. "Die 9 000 Leitungen, die QSC im März an die RWE-Powerline verkauft hat, sind in dieser Rechnung nicht enthalten," fügte QSC-Finanzvorstand Markus Metyas hinzu. Mittlerweile bietet QSC seine DSL-Technologie in 46 deutschen Städten nahezu flächendeckend an und erreichte so mehr als 20 Millionen potenzielle Geschäfts- und Privatnutzer. Mit den neuen Produkten - QSC-business-DSL und Q-DSL - steigt das Unternehmen erstmals auch in den Endkundenmarkt ein. "Wir sind von unserem Erfolg selber überrascht", sagte QSC-Chef Schlobohm.



Nachdem die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) Ende März zu Gunsten von Line-Sharing entschieden hatte, war der Weg frei, für QSC. "Das ist der Turbolader für unser Businessmodell", sagte Schlobohm. Line-Sharing bedeutet, dass eine einzige Leitung von einem Anbieter für Datenkommunikation und einem anderen Anbieter für Sprachkommunikation genutzt werden kann. Der kommerzielle Betrieb von Line-Sharing kann laut Regulierungsbehörde voraussichtlich ab September 2001 starten.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet QSC einen Umsatz von 38 - 46 Millionen Euro und plant zum Jahresende einen Absatz von 40 000 bis 50 000 verkauften DSL-Leitungen.

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