Aktie ist unterbewertet
Sommer verspricht Anlegern bessere Zeiten für T-Aktie

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG in Bonn, Ron Sommer, rechnet fest damit, dass die T-Aktie bald wieder anzieht. Das Papier sei erheblich unterbewertet, sagte Sommer am Dienstag in Hannover im Vorfeld der CeBIT.

ddp/vwd HANNOVER. "Ich bin zutiefst überzeugt, dass wir aus unserem Kurstief heraus kommen und eine erneut positive Entwicklung vollziehen werden, sobald sich die allgemeine Marktstimmung wieder ändert", sagte der Telekom-Chef.

Die Fundamentaldaten der Telekom und alle aktuell vermeldeten Fortschritte sprächen für eine deutlich höhere Börsenbewertung. Derzeit spiegele sich die «erstklassige Positionierung» des Unternehmens nicht im Kurs der T-Aktie wider. Es sei der Telekom leider nicht gelungen, sich von der allgemeinen, negativen Marktentwicklung gegenüber den Technologiewerten abzukoppeln, räumte Sommer ein.

Zugleich bekräftigte er seine Zuversicht in das Gelingen der Voicestream-Übernahme. Nach der Zustimmung der Aktionäre des US-Mobilfunkunternehmens sei er nun "noch optimistischer", dass man die Transaktion bald unter Dach und Fach bringen könne. Nach der Integration von Voicestream und der ebenfalls zu übernehmenden US-Gesellschaft Powertel in die T International-Mobile AG sei dann auch der Weg für deren Börsengang frei, fügte Sommer hinzu. Grundvoraussetzung dafür sei jedoch eine deutliche Erholung an den Kapitalmärkten.

Sommer teilte zugleich mit, dass sich die Telekom mit der Alcatel SA, Paris, einen dritten Infrastruktur-Lieferanten ins Boot holen wird. Dies erfolge, um den Aufbau der neuen Technik DSL für den Hochgeschwindigkeits-Zugang ins Internet voran zu treiben. Im Rahmen der CebIT werde dazu eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Erste Lieferungen sollten noch in diesem Jahr erfolgen. Bislang lässt sich die Telekom von den beiden Herstellern Siemens und ECI mit der DSL-Technik versorgen, die superschnelles Surfen im Internet über Telefonleitungen ermöglicht.

Von den bisher vermarkteten 850 000 DSL-Zugängen wurden nach Sommers Worten inzwischen rund 400 000 angeschlossen. Insgesamt strebt die Telekom bis Ende dieses Jahres 2,6 Millionen DSL-Kunden an. Bei den ebenfalls stark nachgefragten ISDN-Kanälen wurde im Januar mit nahezu 190 000 vermarkteten Basisanschlüssen ein Rekord erzielt.

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