Aktie könnte n den nächsten sechs bis neun Monaten um elf bis 17 Prozent im Wert steigen
Sal. Oppenheim belässt Daimler-Chrysler auf "Outperformer"

Analyst Michael Raab bescheinigte dem Unternehmen, dass es bei der Chrysler-Sanierung tatsächlich "alle Sachen anzupacken scheint, die es anzupacken gilt". Gleichzeitig hob Raab aber am Mittwoch die anhaltenden Absatzprobleme im amerikanischen Automarkt hervor. Für eine Anhebung der Einstufung sei es daher zu früh.

dpa-afx FRANKFURT. Das Bankhaus Sal. Oppenheim hat die Aktien von Daimler-Chrysler auf "Outperformer" belassen. Der Analyst Michael Raab bescheinigte dem Unternehmen, dass es bei der Chrysler-Sanierung tatsächlich "alle Sachen anzupacken scheint, die es anzupacken gilt". Gleichzeitig hob Raab aber am Mittwoch die anhaltenden Absatzprobleme im amerikanischen Automarkt hervor. Für eine Anhebung der Einstufung sei es daher zu früh.

Der Daimler-Chrysler-Finanzchef Manfred Gentz hatte in einem Interview mit der "Stuttgarter Zeitung" angedeutet, dass der operative Verlust bei Chrysler in diesem Jahr möglicherweise etwas geringer ausfallen werde als im Februar noch mit 2,2 bis 2,6 Mrd. Euro vorhergesagt. Raab sagte dazu: "Das erste Quartal hat da zumindest die Indikation geliefert, dass man den Anfang gemacht hat." Ob sich dieser Trend fortsetze, könne man aber frühestens nach Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal sagen.

Raab sieht den Pkw-Markt in den USA in diesem Jahr immer noch in einer deutlichen Abwärtsbewegung: "Letztes Jahr hatten wir knapp 17,4 Mill. Neuzulassungen im Bereich der Light Vehicles, und wir gehen davon aus, dass es in diesem Jahr nur noch eine Zahl im Bereich von 15,8 oder 15,9 Mill. sein wird." Diese Entwicklung führe zu einem weiteren Preisverfall, da die Hersteller gezwungen seien, den Käufern auch künftig hohe Rabatte einzuräumen. Die Einstufung "Outperformer" bedeutet bei Sal. Oppenheim, dass eine Aktie im Zeitraum zwischen sechs und neun Monaten um elf bis 17 % im Wert steigen dürfte.

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