Aktie legt zu
Bayer weiterhin im Blickpunkt der Analysten

Die Analysten von Merck Finck & Co haben die Bayer-Aktie auf "Underperformer" heruntergestuft. Die Strategen von Merrill Lynch stuften Bayer dagegen von "Reduce" auf "Intermediate Neutral" hoch.

ddp MüNCHEN/FRANKFURT/MAIN. Die Analysten von Merck Finck & Co (MeFiCo) haben die Bayer-Aktie von "Marketperformer" auf "Underperformer" heruntergestuft. Grund dafür seien die negativen Auswirkungen des Rückrufes des umsatzstarken Medikaments Lipobay/Baycol und die Probleme mit dem biologischen Produkt Kogenate, teilte die Bank am Freitag im München mit. Eine Kürzung der Gewinnschätzungen folge in Kürze, hieß es weiter.

Die Strategen von Merrill Lynch stuften Bayer dagegen von "Reduce" auf "Intermediate Neutral" hoch. Die Risiken bei dem Unternehmen wirkten nun "ausbalanciert", begründeten die Analysten ihren Schritt am Freitag in Frankfurt am Main. Bayer gehe die Probleme mit dem Medikament Kogenate an, hinzu kämen allerdings weiterhin Probleme wegen der allgemeinen Konjunkturschwäche. Gerüchte über eine Änderung der Strategie in der Pharmasparte sollten den Kurs stützen, betonte das US-Investmenthaus. Der faire Wert liegt nach Ansicht von Merrill Lynch bei 36 Euro.

Im elektronischen Handel gewannen Bayer am Freitag bis 12.15 Uhr 1,1 % auf 37,40 Euro.

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