Aktie nach Analystenmeinung "extrem unterbewertet"
Bankgesellschaft stuft Celanese auf "Halten" hoch

Nach Auffassung der Analysten hat die ehemalige Hoechst-Tochter mittlerweile die Talsohle erreicht.

adx FRANKFURT. Die Bankgesellschaft Berlin hat die Aktie der Celanese AG nach Vorlage der Halbjahreszahlen von "Reduzieren" auf "Halten" hochgestuft. Das Papier, das nicht so sehr im Fokus der Anleger stehe, sei derzeit "extrem unterbewertet". "Die Zahlen haben zwar unseren Erwartungen entsprochen, doch sind die Aussichten für das dritte Quartal eher verhalten gewesen", sagte Analyst Oliver Günter im Gespräch mit ADX. So hatte der Industriechemie-Konzern für Juli bis September ein negatives Ergebnis angekündigt.

Nach Ansicht des Experten hat die ehemalige Hoechst-Tochter mittlerweile die Talsohle erreicht und steigt nun langsam wieder auf. Die Chemiebranche leide derzeit auf Grund der hohen Rohölpreise unter einem sehr starken Margendruck. Dieser Margendruck werde sich allerdings in den nächsten Monaten abschwächen und zu einer deutlichen Erholung führen. Die Joint-Venture-Vereinbarungen von Celanese in Asien seien hingegen als "business as usual" zu betrachten und sollten nicht überbewertet werden. Die EPS-Schätzungen liegen für 2000 bei 0,25 Euro, für 2001 bei 1,21 Euro und für 2002 bei 2,13 Euro.

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