Aktie nach Handelseröffung bei 3,70 Euro
Gigabell verlieren nahezu 70 %

Die Nachricht vom Insolvenzverfahren schlägt Wellen am Neuen Markt. Händler sagen, die Aktie sei nur noch ein Papier für spekulative Anleger.

Reuters FRANKFURT. Die Aktien der Gigabell AG haben heute nach Wiedereröffnung des Handels mehr als 68 % verloren, nachdem das Unternehmen am Freitag mitgeteilt hatte, ein Insolvenzverfahren beantragt zu haben. Der Antrag sei wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt worden, hatte Gigabell am Freitag in einer Pflichtveröffentlichung mitgeteilt. In der Folge war die Aktie vom Handel ausgesetzt worden. Die Antragstellung sei aus Gründen der Sorgfaltspflicht notwendig geworden, nachdem die angelsächsische Investorengruppe mit der Erfüllung des am 25. August unterzeichneten Vertrages in Verzug geraten sei, hieß es. Ein Händler sagte, er würde das Papier nicht mehr anfassen. Es sei durchaus vorstellbar, dass der Kurs noch weiter nach unten gehe. Gigabell sei nur noch ein Papier für spekulative Anleger, fügte er hinzu. Bis gegen 10.20 Uhr verlor die Aktie um 68,10 % auf 3,70 Euro.

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