Aktie notiert unverändert
Norddeutsche Affinerie mit Ergebnisrückgang

Der Kupferhersteller Norddeutsche Affinerie AG hat im Geschäftsjahr 2000/2001 (zum 30. September) bei gestiegenem Umsatz ein geringeres Vorsteuerergebnis erzielt. Der Umsatz sei trotz des schwächeren konjunkturellen Umfeldes auf 2,01 Milliarden Euro von 1,897 Milliarden Euro im Vorjahr gestiegen, teilte die Firma am Donnerstag in Hamburg mit.

Reuters HAMBURG. Gleichzeitig sei das Ergebnis vor Steuern auf 57 Millionen Euro von 69 Millionen Euro im Vorjahr gesunken. Der Hauptversammlung im April 2002 werde eine unveränderte Dividende von 0,75 Euro vorgeschlagen, hieß es. Mit der Steuergutschrift für inländische Aktionäre entspreche das einer Bruttodividende von 1,07 Euro je Aktie.

Eine Ursache für den Ergebnisrückgang sei der sechswöchige Erweiterungsstillstand einer Anlage am Standort Hamburg, teilte die Norddeutsche Affinerie weiter mit. Die Steigerung des Umsatzes resultiert den Angaben zufolge zum größten Teil aus einem erhöhten Kathoden-, Produkt- und Edelmetallgeschäft.

Der Vorstand des Unternehmens gehe von einer Erholung des konjunkturellen Umfeldes ab Sommer 2002 aus, hieß es weiter. Davon werde auch die Kupferkonjunktur profitieren. Die Versorgung der Norddeutschen Affinerie mit Kupferkonzentraten sei auch im neuen Geschäftsjahr größtenteils abgesichert. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der größte Kupferproduzent Europas. Die Norddeutsche-Affinerie-Aktie notierte am Donnerstagmittag unverändert bei 13,90 Euro.

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