Aktie trotz des schlechten Börsenumfelds attraktiv
Hornblower Fischer empfiehlt Charles Schwab zu "Akkumulieren"

Das Unternehmen habe ein in dieser Branche bisher einmaliges Sparprogramm beschlossen, teilten Analysten von Hornblower Fischer am Mittwoch in Frankfurt mit. Charles Schwab reagiere damit auf die heftige Korrektur der US-Technologiebörse NASDAQ im abgelaufenen Jahr.

dpa-afx FRANKFURT.Neben den Vorständen, die ihr Gehalt um rund die Hälfte kürzen würden, müsste auch die gesamte Führungsriege im laufenden Jahr merkliche Gehaltseinbußen hinnehmen. Mit diesen Einsparungen reagiere der Online-Broker auf die gestiegenen Kosten und die rückläufigen Einnahmen aus dem Handels- und Vermögensverwaltungsgeschäft. Die durchschnittlichen Einnahmen pro Kunde seien im November im Monatsvergleich um 16% und im Jahresvergleich um 4% gefallen. Der Personalaufwand mache rund die Hälfte des Kostenblocks bei Charles Schwab aus, so die Analysten.

Das Unternehmen versuche mit diesem Schritt vor allem die Gewinnprognosen der Analysten einzuhalten, so die Experten. Die Aktie sei attraktiv, trotz des schlechten Börsenumfelds, unter anderem auch weil das Unternehmen sich in den vergangenen Jahren vom Discount Broker hin zu einem Vermögensverwalter größeren Stils gewandelt habe. Das Vermögensverwaltungsgeschäft verspreche höhere und stabilere Margen, so die Fachleute.

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