Aktie überzeichnet - Kein Emissionspreis
Esprit sagt Börsengang ab

Esprit Holdings hat den für heute vorgesehene Börsengang der europäischen Tochter abgeblasen.

Reuters HONGKONG. Der Hongkonger Bekleidungshändler Esprit Holdings hat seinen für den Mittwoch in Frankfurt geplanten Börsengang seiner europäischen Tochter verschoben. Grund sei das derzeit ungünstige Marktumfeld für Unternehmen der Bekleidungs- und Einzelhandelsbranche, teilte das emissionsbegleitende Investmenthaus Goldman Sachs am Mittwoch mit. Die Aktien vergleichbarer Firmen hätten allein in den vergangenen zehn Tagen um durchschnittlich acht Prozent verloren. Die Emission sei voll, aber nicht zufriedenstellend gezeichnet gewesen, hieß es. Esprit sei ein Weltklasse-Unternehmen, das es nicht nötig habe, seine Aktien unter Wert zu verkaufen.

Eigentlich sollten am Mittwoch Aktien von Esprit Europe im Wert von bis zu 221 Mill. Euro im Amtlichen Handel der Frankfurter Börse platziert werden. Die Zeichnungsspanne war mit 14 bis 17 Euro je Papier angegeben worden. Am Dienstag war die vorgesehene Mitteilung über den Emissionspreis des Papiers von Esprit Europe ausgeblieben.

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