Aktie verliert mehr als acht Prozent
Augusta rutscht erstmals in die Verlustzone

Die Augusta Technologie AG hat im Geschäftsjahr 2002 erstmals in der elfjährigen Unternehmensgeschichte Verluste gemacht. Mit dem Verkauf von Beteiligungen und einer Neuausrichtung strebt das Unternehmen aber die Rückkehr in die Gewinnzone an.

Reuters FRANKFURT. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe Augusta 2002 einen Verlust von 38,0 Millionen Euro nach einem Gewinn von 28,9 Millionen Euro im Vorjahr verbucht, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Jahresfehlbetrag liege bei 42,7 Millionen Euro.

2001 war noch ein Jahresüberschuss von 0,8 Millionen Euro erwirtschaftet worden. Grund für die Verluste seien einmalige Sondereffekte, vor allem außerplanmäßige Abschreibungen auf Wertansätze von Beteiligungen, Finanzanlagen und Optionen. Der Umsatz ging 2002 auf 261,9 Millionen von 277,1 Millionen zurück.

In diesem Jahr will der Anbieter von Kommunikations-, IT- und Sensoren-Systemen mit dem Verkauf von einzelnen Beteiligungen wieder schwarze Zahlen schreiben, teilte Augusta weiter mit. Ziel sei außerdem, die Entschuldung weiter voran zu treiben.

Wegen der "deutlich eingetrübten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen" habe man sich zu einer strategischen Neuausrichtung des Unternehmens entschlossen. So werde man sich von "einzelnen Märkten" zurückziehen, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Details würden auf der Bilanzpressekonferenz am 16. April genannt.

Die im Prime Standard notierte Aktie gab in einem schwachen Gesamtmarkt mehr als acht Prozent auf 0,91 Euro nach.

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