Aktie verlor am Mittwoch 17,65 %
Polizeiliche Untersuchung löst Sturz bei ACG aus

Eine Durchsuchung der Geschäftsräume des Chipkarten ACG AG-Herstellers hat die Aktien schlagartig in das Zentrum der Aufmerksamkeit von Anlegern gerückt.

dpa-afx FRANKFURT. Die Papiere des Technologieunternehmens fielen am Mittwochvormittag in einem schwachen Marktumfeld um 17,65 % auf 16,10 Euro. Gleichzeitig fiel der Nemax-All-Share um 3,85 % auf 1 437,16 Zähler.

ACG wies den Verdacht auf Umsatzsteuerverkürzung beim Chip-Handel von sich. Sie seien als unbeteiligte Dritte in die Untersuchung einbezogen worden. Europaweit würden mehr als 300 Firmen untersucht, hiess es.

"Selbst in einer Zeit, wo Unternehmen reihenweise Gewinnwarnungen ausgeben, fallen Auftritte der Staatsanwaltschaft noch auf", sagte Jürgen Detlefsen von der Frankfurter Sparkasse. "Sollte sich der Verdacht nicht bestätigen, wirde der Kurs wieder auf das ursprüngliche Niveau zurückkehren", ist sich Detlefsen sicher.

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