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Aktien Europa Ausblick: Etwas fester erwartet - Bilanzen im Fokus

(dpa-AFX) Paris - Die Börsen in Europa werden am Dienstag voraussichtlich etwas fester eröffnen und damit ihre Verluste der vergangenen drei Handelstage leicht eindämmen. Investoren hofften auf gute Unternehmenszahlen und verbesserte Geschäftsbedingungen, sagten Händler.

(dpa-AFX) Paris - Die Börsen in Europa werden am Dienstag voraussichtlich etwas fester eröffnen und damit ihre Verluste der vergangenen drei Handelstage leicht eindämmen. Investoren hofften auf gute Unternehmenszahlen und verbesserte Geschäftsbedingungen, sagten Händler.

Am Montag hatten die meisten europäischen Börsen ihre Gewinne im Tagesverlauf abgegeben und mit Verlusten geschlossen. Der Eurostoxx 50 < Sx5e.DJX > schloss 1,22 Prozent leichter bei 2.640,61 Punkten. Händler begründeten die Verluste mit anhaltenden Sorgen über die Gewinnentwicklung der börsennotierten Unternehmen in Europa und den USA und die abwartend skeptische Haltung der Investoren. An der Wall Street verharrte der Dow Jones (Djia) < Indu.IND > erstmals seit Mai 2004 den gesamten Handel unter der Marke von 10.000 Punkten und schloss nahezu unverändert bei 9.961,92 Punkten. Der Nasdaq-Composite-Index < Compx.IND > schloss auf dem tiefsten Stand seit Anfang Oktober 2003 mit minus 0,54 Prozent auf 1.839,02 Punkte.

In den Blickpunkt rücken an diesem Tag vor allem die Unternehmensbilanzen von France Telecom, Air Liquide und PSA. Auch Telefonica Moviles in Spanien legt Zahlen vor.

Beim zweitgrößten französischen Autobauer Peugeot < PUG.PSE > < PEU.FSE > ist der Überschuss im ersten Halbjahr nicht so stark gesunken wie von Analysten erwartet. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich überraschend deutlich. Die PSA Peugeot Citroen bestätigte am Dienstag in Paris zudem ihre Jahresziele. France Telecom SA < Pfte.PSE > < FTE.FSE > hat den Umsatz im zweiten Halbjahr leicht von 22,85 auf 23,18 Milliarden Euro erhöht. Das Ebitda stieg von 8,5 auf 8,9 Milliarden Euro. Die Schulden fielen bis Ende Juni von 49,3 auf 48 Milliarden Euro. Der Halbjahresgewinn sank jedoch von 2,5 auf 1,1 Milliarde Euro.

Schwächer werden Nokia-Aktien < Nok1v.HSE > < Noa3.ETR > erwartet, nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's (S & P) den Ausblick für den finnischen Handyhersteller von "Stable" auf "Negative" gesenkt hat. Schwache Aussichten für das operative Geschäft und Leistungsrückgänge seien ursächlich für diesen Schritt, hieß es am Montagabend. Das Kreditrating 'A/A-1' bestätigten die Analysten.

Wie der Mobilfunkkonzern Telecom Italia Mobile (TIM) < TIM.AFF > < TIM.FSE > am Vorabend mitteilte, hat er Umsatz und Betriebsgewinn im ersten Halbjahr 2004 deutlich gesteigert. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) und der Umsatz seien jeweils um 11,2 Prozent auf 2,918 Milliarden Euro und 6,152 Milliarden Euro gestiegen. Der operative Gewinn stieg um 7,7 Prozent auf 1,967 Milliarden Euro.

Air Liquide SA < PAI.PSE > < AIR.FSE > erwartet nach wie vor einen höheren Nettogewinn als im Vorjahr zu erreichen. Der Umsatz im zweiten Quartal stieg von 2,091 Milliarden auf 2,283 Milliarden Euro. Analysten hatten mit einem Umsatz zwischen 2,155 und 2,331 Milliarden Euro gerechnet.

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