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Aktien Europa Ausblick: Etwas schwächer - Pharmawerte im Fokus

Belastet von negativen Vorgaben der US-Börsen werden die europäischen Aktienmärkte am Dienstag voraussichtlich schwächer eröffnen. Die Citibank sah den Eurostoxx 50 rund eine Stunde vor Handelsbeginn bei 2 688 Zählern ermittelt und damit leicht unter dem Vortagesschluss von 2 697,05. Händler verwiesen auf anhaltende Sorgen über die US-Konjunktur und geringe Handelsumsätze wegen des viertägigen Parteitags in New York.

dpa-afx PARIS. Belastet von negativen Vorgaben der US-Börsen werden die europäischen Aktienmärkte am Dienstag voraussichtlich schwächer eröffnen. Die Citibank sah den Eurostoxx 50 rund eine Stunde vor Handelsbeginn bei 2 688 Zählern ermittelt und damit leicht unter dem Vortagesschluss von 2 697,05. Händler verwiesen auf anhaltende Sorgen über die US-Konjunktur und geringe Handelsumsätze wegen des viertägigen Parteitags in New York.

Die Aktien der Pharmabranchen werden in den Fokus der Anleger rücken. Der Pharmakonzern Sanofi-Synthelabo bestätigte nach einem deutlichem Gewinnsprung im ersten Halbjahr die Prognose vor Sondereffekten aus der Übernahme von Aventis. Bis Ende Juni kletterte der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 1,391 Mrd. ? um 25 % auf 1,733 Mrd. ?. Impulse für die europäischen Pharmawerte dürften auch aus Deutschland kommen. Bayer steigerte im zweiten Quartal wegen eines kräftigen Wachstums seines Pflanzenschutzgeschäfts das operative Ergebnis vor Sondereffekten überraschend deutlich.

Auch aus der Schweiz gab es vor Börsenstart Neuigkeiten: Die größte Schweizer Bank UBS bestätigte die Übernahme der Kapitalmarktsparte des US-Investmenthauses Charles Schwab für 265 Mill. $. Die Behörden müssen der Transaktion noch zustimmen. Der Schweizer Rückversicherer Converium muss nach einer unabhängigen Untersuchung die Rückstellungsreserven weiter erhöhen. Außerdem kündigte das Unternehmen eine Kapitalerhöhung über eine Aktienemission in Höhe von 420 Mill. $ an.

Die Aktien des französisch-spanischen Tabakherstellers Altadis könnten nach Vorlage eines rückläufigen Halbjahresergebnisses unter Druck kommen. Die Zwischenbilanz des französischen Fernsehsenders TV Francaise 1 (TF1) steht an diesem Dienstag ebenfalls auf der Agenda der Aktionäre.

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