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Aktien Europa Ausblick: Fast unveränderter Auftakt erwartet

Ohne entscheidende positive Impulse von der Wall Street oder wichtige Unternehmens- und Konjunkturmeldungen werden die europäischen Aktien zum Wochenausklang voraussichtlich relativ unverändert starten. Die Experten der Citigroup rechnen damit, dass der Eurostoxx 50 mit 2 725,00 Punkten starten wird, nachdem der europäische Leitindex tags zuvor um 0,73 Prozent auf 2 726,30 Punkte gefallen war.

dpa-afx PARIS. Ohne entscheidende positive Impulse von der Wall Street oder wichtige Unternehmens- und Konjunkturmeldungen werden die europäischen Aktien zum Wochenausklang voraussichtlich relativ unverändert starten. Die Experten der Citigroup rechnen damit, dass der Eurostoxx 50 mit 2 725,00 Punkten starten wird, nachdem der europäische Leitindex tags zuvor um 0,73 Prozent auf 2 726,30 Punkte gefallen war.

In den USA war der Dow Jones mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen - der Rückruf eines umsatzstarken Medikaments durch den US-Pharmakonzern Merck & Co hatte den Index belastet. Auch der zuletzt wieder gestiegene Ölpreis trübte laut Händlern die Stimmung. Der Dow Jones fiel um 0,55 Prozent auf 10 080,27 Punkte. Der Nasdaq Composite behauptete sich knapp mit einem Plus von 0,15 Prozent auf 1 896,84 Punkte.

Pharmaaktien könnten weiter unter dem Vorzeichen der negativen Nachrichten von Merck & Co. stehen, sagten Händler am Freitagmorgen. Vor allem Pharmawerte wie Sanofi-Aventis oder Bayer hatten am Donnerstag im Minus geschlossen.

Kursgewinne für die Telekomausrüster könnte eine Studie von Goldman Sachs bringen. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte Nokia von "Underperform" auf "In-Line" heraufgestuft. Dank neuer Produkte werde sich die Bruttogewinnspanne des Mobilfunk-Ausrüsters wieder erholen, schrieben die Analysten

Händler verwiesen zudem auf Meldungen, wonach der spanische Versorger Endesa 100 Mill. Dollar investieren will, um die Kapazität in einem Kraftwerk in Peru weiter auszubauen.

Die Privatbank Sal. Oppenheim hat mit der niederländischen ING Gruppe eine grundsätzliche Einigung über den Kauf der BHF-Bank erzielt. Wie am Vorabend bekannt wurde, bleibt die Deutsche Hypothekenbank im Besitz der Niederländer.

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