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Aktien Europa Ausblick: Fester - Roche im Blickpunkt

Die europäischen Börsen dürften am Donnerstag nach Einschätzung von Börsianern fester eröffnen. "Die Märkte scheinen sich zunehmend unabhängig von dem hohen Ölpreis zu bewegen", sagte ein Börsianer. Dies zeigten auch die freundlichen Vorgaben aus den USA. Die US-Börsen hatten am Mittwoch einem neuen Rekordhoch beim Ölpreis und negativen Unternehmensnachrichten getrotzt und mit Gewinnen geschlossen.

dpa-afx PARIS. Die europäischen Börsen dürften am Donnerstag nach Einschätzung von Börsianern fester eröffnen. "Die Märkte scheinen sich zunehmend unabhängig von dem hohen Ölpreis zu bewegen", sagte ein Börsianer. Dies zeigten auch die freundlichen Vorgaben aus den USA. Die US-Börsen hatten am Mittwoch einem neuen Rekordhoch beim Ölpreis und negativen Unternehmensnachrichten getrotzt und mit Gewinnen geschlossen.

Während der Eurostoxx 50 am Vortag fast unverändert schloss, behaupteten sich der Euronext 100 sowie der französische Leitindex CAC 40 knapp. Der Eurostoxx 50 legte bis Handelsende 0,02 Prozent auf 2 830,77 Punkte zu. Der Euronext 100 verlor 0,17 Prozent auf 643,05 Zähler, der Pariser CAC-40-Index sank um 0,23 Prozent auf 3 761,40 Punkte.

Von Interesse dürften die Titel von Roche sein. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat für die Roche-Kombinationstherapie von Pegasys mit Copegus gegen chronische Hepatitis C bei HIV-Patienten ein beschleunigtes Zulassungsverfahren genehmigt. Das Verfahren sei von der FDA dem sechs Monate dauernden so genannten Priority Review Status unterstellt worden, teilte Roche mit.

Auch Titel von Agfa-Gevaert könnten in den Blickpunkt der Anleger rücken. Der Bildtechnikspezialist übernimmt für 42 Mill. Euro den führenden französischen Anbieter von Klinik-Informationssystemen Symphonie On Line. Der Kaufpreis werde in bar gezahlt, teilte Agfa mit. Das Interesse dürfte auch Air France-KLM auf sich ziehen, da das Unternehmen Verkehrszahlen veröffentlicht hat. Die französisch-niederländische Fluggesellschaft hat im September die Auslastung im Passagiergeschäft von 77,9 auf 79,5 Prozent gesteigert. Das Passagieraufkommen kletterte um 4,4 Prozent auf 5,74 Millionen.

Wichtig für die Anleger ist zudem die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB). Die EZB wird zwar nach Einschätzung von Volkswirten den Leitzins auf seinem historischen Tiefstand von 2,0 Prozent belassen, allerdings erwarten die Experten einer Umfrage der Nachrichtenagentur AFX News zufolge erste Zinserhöhungen zu Beginn des folgenden Jahres.

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