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Aktien Europa Ausblick: Keine großen Kursbewegungen erwartet

Europas Börsen dürften nach Ansicht von Händlern ohne deutliche Impulse in die neue Woche starten. Die Indizes würden unverändert erwartet, hieß es am Montagmorgen.

dpa-afx PARIS. Europas Börsen dürften nach Ansicht von Händlern ohne deutliche Impulse in die neue Woche starten. Die Indizes würden unverändert erwartet, hieß es am Montagmorgen. Zudem würden wohl auch die Investoren in New York gelassen handeln - in den Vereingten Staaten ist der Feiertag Columbus Day, an dem Schulen und Behörden geschlossen bleiben. An der Börse Nyse wird jedoch gehandelt.

In den Fokus werden nach Händlermeinung Aktien der Fluggesellschaften rücken. Die Lufthansa wird ihre Verkehrszahlen für den September bekannt geben. British Airways (BA) rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einer zusätzlichen Belastung von 225 Mill. Pfund durch höhere Treibstoffkosten. Marketing- und Verkaufschef Martin George sagte dem "Handelsblatt" (Montagausgabe): "Die Lage ist äußerst ernst."

Sanofi-Aventis SA hat laut einem Pressebericht die Weichen für den Ausbau seines Geschäftes mit preisgünstigen Nachahmermedikamenten (Generika) gestellt. Nach Informationen der "Welt" (Montagausgabe) sollen künftig alle Generika-Aktivitäten unter der neuen Dachmarke Winthrop zusammengeführt und weltweit vertrieben werden.

Im Blick werden wegen Analystenkommentaren auch die Aktien von Danone und der Postbank stehen. Die Experten von Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) hatten Danone von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Citigroup Smith Barney eröffnete die Bewertung für die Postbank mit "Hold" und einem Kursziel von 31 Euro.

Schließlich dürfte Nokia von Interesse sein. Händler verwiesen auf die am Donnerstag mit Spannung erwarteten Geschäftszahlen für das dritte Quartal.

Am Freitag hatte sich der Eurostoxx 50 bis Handelsende 0,64 Prozent auf 2 816,42 Punkte verloren. Der Euronext 100 gab um 0,41 Prozent auf 640,18 Zähler, der Pariser CAC-40-Index sank um 0,41 Prozent auf 3 737,87 Punkte. Die US-Börsen schlossen angesichts eines neuen Rekordhochs beim Ölpreis und enttäuschender Arbeitsmarktzahlen durchgehend mit Verlusten.

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