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Aktien Europa Ausblick: Leichte Gewinne erwartet

In Europa werden die meisten Börsen voraussichtlich mit leichten Gewinnen in den Handel starten. Kurz vor Jahresende rechnen die Händler unverändert mit sehr geringen Handelsvolumina, zumal es an Impulsen durch Unternehmensnachrichten fehlt.

dpa-afx PARIS. In Europa werden die meisten Börsen voraussichtlich mit leichten Gewinnen in den Handel starten. Kurz vor Jahresende rechnen die Händler unverändert mit sehr geringen Handelsvolumina, zumal es an Impulsen durch Unternehmensnachrichten fehlt.

Tags zuvor hatte der Dow Jones Eurostoxx 50 sich nahezu unverändert gezeigt mit minus 0,08 Prozent bei 2 952,86 Zählern. Der Stoxx 50 hatte 0,17 Prozent auf 2 774,42 Punkte verloren. Beide Indizes werden an diesem Handelstag zum letzten Mal berechnet.

Der Ölmarkt hat sich an diesem Morgen nach dem deutlichen Anstieg des Vortages wieder beruhigt. Ein Barrel (159 Liter) leichtes amerikanisches Öl der Sorte WTI kostete im asiatischen Handel 43,37 Dollar und damit 27 Cent weniger als bei Handelsschluss am Vortag an der New Yorker Warenterminbörse Nymex.

Von Unternehmensseite gab es kaum Neues: Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re schätzt seine Schadensbelastung im Zusammenhang mit dem Seebeben im indischen Ozean und der Flutkatastrophe auf unter 100 Mill. Franken (65 Mill. Euro).

Die europäischen Halbleiterwerte könnten laut Händlern von guten Vorgaben an der Nasdaq profitieren. Dort seien vor allem die Aktien von Computerchip-Herstellern gestiegen, nachdem ein Brokerhaus an der Wall Street seinen Ausblick auf die Chipbranche 2005 veröffentlicht habe. Nun könnten davon auch Alcatel , Philips und Stmicroelectronics profitieren.

Wie die "Börsenzeitung" berichtet, will ein Konsortium um die Private Equity-Investoren Carlyle und CVC im Bieterverfahren um den Reisebuchungsspezialisten Amadeus Global Travel 8,25 Euro je Aktie bieten. Dies wäre höher als das Angebot der bisherigen Interessenten BC Partners und Cinven, sagten Händler. Ein Bieterkampf könnte den Preis weiter in die Höhe treiben und damit auch Air France-KLM und Iberia stützen, die zusammen mit der Lufthansa rund 47 Prozent an Amadeus hielten.

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