Archiv
Aktien Europa Ausblick: Schwächer erwartet - Versicherer im Blick

Gedrückt von negativen Vorgaben aus den Vereinigten Staaten dürften die meisten Aktien in Europa am Montag schwächer eröffnen. Der Dow Jones war am Freitag auf den bislang tiefsten Stand des Jahres gerutscht, nachdem der Ölpreis auf neue Rekordstände geklettert war.

dpa-afx PARIS. Gedrückt von negativen Vorgaben aus den Vereinigten Staaten dürften die meisten Aktien in Europa am Montag schwächer eröffnen. Der Dow Jones war am Freitag auf den bislang tiefsten Stand des Jahres gerutscht, nachdem der Ölpreis auf neue Rekordstände geklettert war.

Am Freitag hatte sich der europäische Leitindex Eurostoxx 50 behauptet und um 0,08 Prozent fester bei 2 788,80 Punkten geschlossen. Der Euronext 100 schloss um 0,06 Prozent schwächer bei 630,94 Zählern. Der Pariser CAC-40-Index schloss mit einem hauchdünnen Minus von 0,01 Prozent bei 3 687,17 Punkten.

Versicherungswerte werden nach einem Analystenkommentar im Blick stehen. Smith Barney hatte die Branche europaweit von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft.

Auch die Aktien von LM Ericsson könnten unter negativen Analystenstimmen leiden: Morgan Stanley senkte das Papier von "Equal-Weight" auf "Underweight", Lehman Brothers stuften von "Overweight" auf "Equal-Weight" ab.

Der Umsatz des französischen Reifenherstellers Michelin (C.G.D.E) ist nach Einschätzung von Marktexperten im dritten Quartal schwächer als im zweiten Jahresviertel gewachsen. Zudem könnte das Unternehmen wegen gestiegener Rohmaterialkosten einen eher vorsichtigen Ausblick für das Gesamtjahr abgeben. Michelin will seine Zahlen nach Börsenschluss vorlegen.

Auch in anderen europäischen Ländern geht die Berichtssaison weiter: Aus Spanien liefert die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (Bbva) Geschäftszahlen für das dritte Quartal. Zudem werden die Erzeugerpreise für den Monat September erwartet. Die niederländische TNT Post Group NV (TPG) veröffentlicht ebenfalls ihre Geschäftsbilanz für die abgelaufenen drei Monate.

Händlern zufolge dürften die Aktien des italienischen Stromkonzerns Enel Interesse auf sich ziehen. Sie verwiesen auf Meldungen, wonach die italienische Regierung mit dem Verkauf von 20 Prozent ihrer Beteiligung an der Enel etwa 7,5 Mrd. Euro eingenommen hat. Laut Finanzministerium solle die Platzierung der Aktien erfolgreich gewesen sein, hieß es.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%