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Aktien Europa Ausblick: Steigende Kurse erwartet - Ericsson im Fokus

Die meisten Aktien in Europa werden am Freitag laut Händlern dank einer späten Rally an der Wall Street am Vorabend steigen. In New York hatte der Dow Jones zwar mit leichten Verlusten geschlossen, sich aber von seinem Tagestief spürbar erholt - die Nasdaq schloss fest.

dpa-afx PARIS. Die meisten Aktien in Europa werden am Freitag laut Händlern dank einer späten Rally an der Wall Street am Vorabend steigen. In New York hatte der Dow Jones zwar mit leichten Verlusten geschlossen, sich aber von seinem Tagestief spürbar erholt - die Nasdaq schloss fest. Zudem seien am Morgen erfreuliche Signale aus China gekommen, wo das Bruttoinlandsprodukt zwar langsamer aber weiter gewachsen war. Allerdings werden die enttäuschenden Quartalszahlen von Microsoft sowie der erneut gestiegene Ölpreis als Stimmungsdämpfer gesehen.

Die Citibank berechnet den Eurostoxx50 vorbörslich bei 2 788 Punkten - am Vortag hatte der europäische Leitindex gut behauptet mit plus 0,62 Prozent bei 2 786,53 Punkte geschlossen. Der Euronext 100 stieg um 0,51 Prozent auf 631,30 Zähler. Der Pariser CAC-40-Index legte um 0,60 Prozent auf 3 687,53 Punkte zu.

Nachdem Microsoft und auch der Betreiber der Internetsuchmaschine Google die Markterwartungen in den USA nachbörslich verfehlt hatte und auch LM Ericsson an diesem Morgen mit seinem Ausblick enttäuschte, dürften Technologie-Aktien wie Nokia , Alcatel SA , Stmicroelectronics oder Philips Electronics schwächer notieren. Der niederländische Technologiekonzern teilte zudem mit, den Streit mit der Gesellschaft Volumetrics Medical Imaging in den USA beigelegt zu haben. Wie Philips sagte, wurde eine Zahlung in Höhe von rund 145 Mill. Euro vereinbart, die im vierten Quartal verbucht werden soll.

Die Aktien des Telekomausrüsters LM Ericsson gaben nach Quartalszahlen im vorbörslichen Handel nach. Sie wurden zwischen 21,39 und 21,40 Schwedischen Kronen gehandelt, nachdem sie am Vortag mit 22,50 Kronen aus dem Handel gegangen waren. Händler verwiesen auf den enttäuschenden Auftragseingang und den verhaltenen Ausblick des Unternehmens.

Kursbewegende Nachrichten kommen auch aus der Schweiz: Der Agrokonzern Syngenta hat im dritten Quartal seinen Umsatz deutlich gesteigert. Die Verkäufe legten im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent auf 1,4 Mrd. Dollar zu.

Zudem erhielt das Krebsmedikament Avastin des Schweizer Pharmakonzerns Roche in Europa eine positive Stellungnahme des Europäischen Ausschusses für Humanarzneimittel (Chmp).

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