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Aktien Europa Ausblick: Verhaltener Handel erwartet

Händler rechnen am Dienstag mit einem verhaltenen Handelsauftakt an den europäischen Börsen. "Die Vorgaben aus den USA sind nicht besonders spannend", sagte ein Händler. "Der Dow Jones hat am Vortag fast alle seine Tagesgewinne wieder abgegeben und die Nasdaq schloss etwas leichter."

dpa-afx PARIS. Händler rechnen am Dienstag mit einem verhaltenen Handelsauftakt an den europäischen Börsen. "Die Vorgaben aus den USA sind nicht besonders spannend", sagte ein Händler. "Der Dow Jones hat am Vortag fast alle seine Tagesgewinne wieder abgegeben und die Nasdaq schloss etwas leichter."

Zum Wochenauftakt hatten die europäischen Börsen ihre durch den Verfallstag bedingten Kursverluste vom vergangenen Freitag überwiegend ausgeglichen. Der Leitindex Eurostoxx50 schloss um 0,51 Prozent fester mit 2 906,24 Zählern. Der Euronext 100 legte 0,35 Prozent auf 649,72 Zähler zu. In Paris ging der CAC 40 0,51 Prozent fester mit 3 764,04 Punkten aus dem Handel.

Pharmatitel dürften unter Druck geraten. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat vor vor einem erhöhten Herzrisiko bei der Einnahme des Schmerzmittels Naproxen gewarnt. Das Medikament wird unter verschiedenen Markennamen vertrieben, unter anderem als Aleve von Bayer und Naprosyn von Roche . Patienten sollten das rezeptfreie Naproxen nicht länger als zehn Tage ohne ärztlichen Rat einnehmen, teilte die FDA am Montag mit.

Bewegung wird in die Aktie von LM Ericsson kommen. Der schwedische Mobilfunkausrüster wird seinen im Herbst eingerichteten Pensionsfonds mit 8,5 Mrd. schwedischen Kronen ausstatten. Finanzchef Karl-Henrik Sundstroem zufolge geht es bei der Auslagerung des Pensionsfonds nicht nur darum, Kosten zu senken, sondern auch darum, die Bilanz verständlicher zu machen und mehr finanzielle Flexibilität zu erreichen.

In den Blickpunkt dürften Titel von Arcelor rücken. Der Stahlkonzern hat seinen Anteil an der brasilianischen Companhia Siderurgica de Tubarao (CST) auf 71 Prozent erhöht. Wie das Unternehmen mitteilte, erwarb es am Freitag zum Preis von rund 160 Mill. Dollar 7,91 Prozent an CST von der Companhia Vale do Rio Doce (Cvrd). Dadurch gehen 22,51 Prozent der Stimmrechte auf Arcelor über.

Von Interesse dürften auch Richemont sein. Der bei Richemont für das operative Geschäft verantwortliche Yannick Lakhnati wird den weltweit zweitgrößten Luxusgüterkonzern am 31. Mai 2005 verlassen. Der Manager arbeitete seit 2003 im Schweizer Konzern. Ein Nachfolger für den Posten des Chief Operating Officer (COO) steht noch nicht fest.

Auch UBS könnten in den Fokus der Anleger rücken. Die Schweizer Großbank übernimmt das Vermögensverwaltungsgeschäft der Dresdner Bank Lateinamerika (Dbla). Die Dbla mit Sitz in Hamburg ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der zum Allianz-Konzern gehörenden Dresdner Bank AG. Sie betreut vermögende Privatkunden in den Segmenten Core Affluent und High-Networth-Individuals.

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