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Aktien Europa Ausblick: Verluste - Negative US-Börsen belasten

PARIS (dpa-AFX) - Negative Vorgaben von der New Yorker Wall Street werdendie meisten europäischen Standardwerte am Freitag zum Handelsstartvoraussichtlich ins Minus drücken. Am Vorabend hatte der Index 0,24 Prozent auf2.736,72 Zähler gewonnen.

PARIS (dpa-AFX) - Negative Vorgaben von der New Yorker Wall Street werdendie meisten europäischen Standardwerte am Freitag zum Handelsstartvoraussichtlich ins Minus drücken. Am Vorabend hatte der Index 0,24 Prozent auf2.736,72 Zähler gewonnen.

Die Vorgaben der US-Börsen fielen negativ aus. Am Vorabend schloss derLeitindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) 0,65 Prozent im Minusauf 10.195,91 Punkte. Der S&P-500-Index gab um 0,74 Prozent auf1.116,63 Zähler nach. Der marktbreite NASDAQ-Composite-Index verlor1,44 Prozent auf 1.960,26 Punkte. Der NASDAQ 100 büßte 1,30 Prozentauf 1.445,21 Zähler ein. Der Londoner Standardwerte-Index FTSE 100 stieg um 0,28 Prozent auf 4.435,40 Punkte.

Zudem dürften viele Investoren laut Händlern zunächst einmal dieUS-Arbeitsmarktdaten abwarten. Experten erwarten für Mai rund 220.000 neueStellen. Eine erneut kräftiger Beschäftigungszuwachs könnte nach Einschätzungder Experten der Deutschen Bank eine Art Vorentscheidung für die von vielenerwartete erste Zinserhöhung im Juni darstellen.

In den Blickpunkt dürften nach dem Quartalszwischenbericht von Intel die Technologiewerte geraten. Der weltgrößte Chipherstellerhat seine Ausblick-Spanne für das laufende zweite Quartal wie von vielenAnalysten erwartet angehoben. Die US-Gesellschaft rechnet nun mit einem Umsatzzwischen 8,0 und 8,2 Milliarden Dollar, wie die Intel Corp. am Donnerstag nachBörsenschluss in Santa Clara meldete. Mitte April hatte Intel mitgeteilt, fürdas zweite Jahresviertel ein Quartalsumsatz von 7,6 bis 8,2 Milliarden Dollarerwartet wird.

Der wegen seiner Rechnungslegung unter Druck geratene weltgrößtePersonaldienstleister Adecco rechnet trotz einesGewinneinbruchs im ersten Quartal mittelfristig wieder mit einem steigendenErgebnis. Der wachsende Markt für Personalvermittlung und die höhereProduktivität des Unternehmens würden mittelfristig zu Umsatzwachstum undsteigenden Gewinne führen, teilte der Konzern am Freitag mit.

Auch einige Analystenstudien könnten die Kurse bewegen. So setzte GoldmanSach die Empfehlung für Zurich Financial Services (ZFS) von "Outperfrom" auf "In-Line" herab. Die Experten von Smith Barney stuftenEndesa von "Hold" auf "Buy" herauf.

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