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Aktien Europa Eröffnung: Einheitlich etwas schwächer - Negative US-Vorgaben

Die Aktienmärkte in Europa sind am Montag einheitlich mit Verlusten in die neue Woche gestartet. Händler verwiesen auf den hohen Ölpreis und die schwachen Vorgaben aus den USA - der Dow Jones war am Freitag auf den tiefsten Stand dieses Jahres gefallen.

dpa-afx PARIS. Die Aktienmärkte in Europa sind am Montag einheitlich mit Verlusten in die neue Woche gestartet. Händler verwiesen auf den hohen Ölpreis und die schwachen Vorgaben aus den USA - der Dow Jones war am Freitag auf den tiefsten Stand dieses Jahres gefallen. Vor der Präsidentschaftswahl in den USA in der nächsten Woche seien ohnehin wenig Impulse zu erwarten, hieß es.

Der Eurostoxx 50 gab am Morgen 1,49 Prozent auf 2 747,47 Punkte nach. Der Euronext 100 verlor 0,75 Prozent auf 624,44 Zähler. Der Pariser CAC-40-Index sank um 1,66 Prozent auf 3 625,81 Punkte.

Die Aktien des Telekomausrüsters LM Ericsson gaben nach negativen Analystenkommentaren in Stockholm um 3,85 Prozent auf 20 Schwedische Kronen nach. Morgan Stanley senkte das Papier von "Equal-Weight" auf "Underweight", Lehman Brothers stuften von "Overweight" auf "Equal-Weight" ab. Ericsson hatte bereits am Freitag nach der Vorlage von Geschäftszahlen deutliche Verluste verbucht.

Versicherungswerte verloren nach einem negativen Analystenkommentar an Wert. Die Citigroup Smith Barney hatte die Branche europaweit von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft. AXA SA gaben um 2,11 Prozent auf 16,23 Euro nach, Aegon um 1,91 Prozent auf 8,23 Euro.

Die spanische Großbank Bbva hat in den Monaten Januar bis September 2004 Überschuss und Nettozinseinnahmen im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Damit übertraf die Bank leicht die Analystenerwartungen. Die Aktie konnte sich gleichwohl nicht gegen den Markttrend stemmen und gab um 1,92 Prozent auf 11,73 Euro nach.

Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold kauft 20 Prozent am skandinavischen Gemeinschaftsunternehmen ICA von Canica für 811 Mill. Euro. Im dritten Quartal werde die Transaktion zu einer Belastung in Höhe von 87 Mill. Euro führen, teilte Ahold am Montag mit. Das Unternehmen war durch ein Aktionärsabkommen verpflichtet, den Anteil von Canica zu übernehmen. Die Aktie reagierte mit einem Minus von 0,76 Prozent auf 5,21 Euro auf die Nachricht.

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